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Die Wölfe

Einige Spieler der Wölfe haben im Sommer zu viel Eis gegessen

Die Kissinger Wölfe gewinnen ihr erstes Saisonspiel. Währenddessen erleidet der Haßfurter Petr Krepelka einen Wirbelbruch.

 

Um klare Ansagen, ob auf oder neben dem Eis, ist sich Kissingens Spielertrainer Mikhail Nemirovsky (links) nie zu schade. (Foto: Hopf)

Kissinger Wölfe - EHC Königsbrunn 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).

Als die Spieler längst mit einem Feierabend-Bier auf den ersten Saisonsieg anstießen, absolvierte Georgiy Buga in voller Montur eine Extraschicht auf dem Eis. Nicht die schlechteste Idee, denn der Fitness-Zustand ist tatsächlich aktuell ein Thema bei den Kissinger Wölfen. Die Motivation des 17-Jährigen wünscht sich sein Trainer auch von anderen Akteuren. "Fünf bis sieben Spieler bei uns haben im Sommer offensichtlich zu viel Eis gegessen. Das ist nicht fair denjenigen gegenüber, die sich professionell auf die Saison vorbereiten", sagte Mikhail Nemirovsky. Der mittlerweile 43-Jährige will das zähe Spiel seiner Mannschaft eben nicht nur auf die kaum vorhandene Vorbereitung schieben. "Wir hätten eigentlich schon Mitte September Eis gebraucht und nicht erst vier Wochen später. Jetzt müssen wir uns halt möglichst schnell einspielen." Umso wichtiger ist die Eigenverantwortung der Spieler, was den konditionellen Zustand betrifft. Weshalb Michael Rosin seinen Trainer verbal stützt. "Wenn das so weitergeht, hat das Konsequenzen. Dann trennen wir uns von Spielern. Eine solche Blöße, dass mir der Gegner davon rennt, hätte ich mir während meiner Eishockey-Karriere nicht erlaubt", so das Vereins-Oberhaupt. Ordentlich Klartext wird da also derzeit gesprochen, weshalb die Stimmung trotz Sieg eben eher gedämpft war in der Kabine. "Wir müssen künftig für mehr Druck und Tempo sorgen. Und die Jungs müssen ihre Rollen akzeptieren. Ich bin kein Piano-Spieler. Und ich weiß das. Jeder muss das tun, was er kann", sprach Nemirovsky, der ein explizites Lob zumindest in Richtung Niko Grönstrand, Richard Adam, Christian Masel und Brett Wur weitergab. "Die Jungs haben viele Zweikämpfe gewonnen. Und das ist die Basis für Erfolg."

Eishockey-Boom in Kissingen

Trotz Traumwetter hatten sich am frühen Abend offiziell 460 Zuschauer in der Halle eingefunden - eine sensationelle Zahl für ein erstes Saisonspiel. Der Eishockey-Boom in der Kurstadt setzt sich fort. Verwöhnt wurden die gut gelaunten Fans nicht unbedingt, aber unter dem Strich zählten allein die drei Punkte gegen einen Gegner, der ebenfalls zu den stärkeren Teams der Liga gezählt werden muss, aber ähnlich schwach in die Saison gestartet ist mit nur einem Sieg aus drei Spielen, geholt am Freitag beim 4:3 über Dingolfing. Mit einer 2:0-Führung durch die Treffer von Anton Zeivald (5.) und Kapitän Simon Eirenschmalz (36.) ging es ins finale Drittel, in das die Schwaben perfekt starteten mit dem Anschlusstreffer von Maximilian Arnawa in Überzahl (41.). Kein Grund zur Kissinger Klage aber, denn unter dem Strich passte die Disziplin bei gerade mal vier Strafzeiten für die Wölfe, nur eine mehr hatten sich die "Pinguine" erlaubt. In einem jetzt offenen Spiel bewies Kissingens Goalie Donata Zukovas mehrmals seine Extraklasse. Für die Entscheidung sorgte schließlich Grönstrand (49.) mit einer famosen Einzelleistung. Bereits drei Minuten vor Spielende nahmen die Gäste ihren Torhüter vom Eis. Gleich dreimal verfehlten die Kurstädter um Zentimeter das leere Tor. Weiter geht es für die Kissinger Wölfe mit dem Gastspiel am Samstag in Straubing, das nächste Heimspiel findet am Freitag, 27. Oktober, statt, wenn zum schnellen Rückspiel der ERSC Amberg gastiert. Bis dahin sollten die Wölfe an der Fitness und am eigenen Rollenverständnis arbeiten. Einen übel gelaunten Nemirovsky möchte schließlich niemand in der eigenen Kabine haben.

Freising - Haßfurt abgebrochen

Das Auswärtsspiel des ESC Haßfurt in Freising ist beim Stand von 3:3 in der ersten Drittelpause abgebrochen worden. Grund dafür ist die schwere Verletzung des Tschechen Petr Krepelka. Der 22-Jährige war nach einem Torabschluss ins Straucheln geraten und ohne gegnerische Einwirkung mit dem Kopf gegen die Bande geknallt. Krepelka blieb regungslos auf dem Eis liegen und konnte sich nicht bewegen. Immerhin war er ansprechbar und wurde nach der Erstversorgung in die Murnauer Uniklinik geflogen. Zunächst wurde die Partie fortgesetzt, ob der Ungewissheit bat ESC-Trainer Martin Reichert in der ersten Pause aber um den Abbruch. Nach einer sofortigen Operation befand Petr Krepelka sich im künstlichen Koma, er hat sich den fünften Wirbel gebrochen.

Der EC Bad Kissinger Wölfe e.V. wünschen Petr eine schnelle Genesung und gute Besserung. Diese Meldung ist echt ein Schock für alle die diese Sportart lieben.

Quelle: Infranken.de (Jürgen Schmitt)

 

Michael Rosin fordert mehr Leistung ein

Die Kissinger Wölfe verlieren in Amberg nach Verlängerung. Der Wölfe-Boss sieht bei einigen Akteuren noch Luft nach oben.

Erwartet kampfbetont verlief am Freitagabend die Begegnung der Kissinger Wölfe (schwarze Trikots) in Amberg (Fotos:Andreas Brückmann)

ERSC Amberg - Kissinger Wölfe 2:1 n.V. (0:1, 1:0, 0:0, 1:0).

"Am Sonntag ist ein Sieg gegen den EHC Königsbrunn ein Muss." Ja, Michael Rosin zieht früh die Zügel an. Mit nur einem Punkt aus zwei Spielen gibt sich der Vorsitzende der Kissinger Wölfe jedenfalls nicht zufrieden. Nun gut, aufgrund der späten Eiszeit in eigener Halle war die Vorbereitung bekanntlich alles andere als optimal, nicht ein einziges Testspiel hatten die Kurstädter bestreiten können. Aber der Kader ist in Sachen Qualität und Quantität richtig gut aufgestellt und eigentlich für einen Spitzenplatz gebucht. "Die ersten zwei Drittel waren ausgeglichen und liefen nicht schlecht für uns", erinnert sich Rosin an den Freitagabend. Musste dann freilich konstatieren, dass die Unparteiischen dann im Zweifelsfall zu Gunsten der Oberpfälzer entscheiden sollten. Die fünfminütige Verlängerung wurde dennoch erreicht, die seit dieser Saison mit Goalie und drei Spielern auf jeder Seite gespielt wird. Die Folge ist ein noch schnelleres Spiel, in dem Fehlpässe noch extremer bestraft werden. Oder Fehlentscheidungen eine noch gravierende Auswirkung haben.

Der Pfiff bleibt aus

"Das war ein Stockfoul gegen Christian Masel, der Schiedsrichter hat aber weiterlaufen lassen", berichtet Rosin von der Spiel entscheidenden Szene in der zweiten Minute der Verlängerung. Nutznießer war Ambergs Neuzugang Dan Heilman, der Wölfe-Goalie Donatas Zukovas keine Abwehrchance ließ. Nach Assist übrigens von Andreas Hampl. Nach einer Kopfverletzung aus einem Testspiel hatte sich der Ex-Kissinger überraschend einsatzbereit gemeldet. Noch mehr ärgerte sich Rosin freilich über den mangelhaften Einsatz einiger seiner Akteure. "Nicht alle haben ihre Leistung abgerufen, das war schon bei der Niederlage in Haßfurt der Fall. In unserem Sport muss man Vollgas geben, da reichen 60 Prozent halt nicht", echauffierte sich der Rudel-Boss, nahm dabei Verteidiger und Stürmer gleichermaßen in Verantwortung. Eine ähnliche Brandrede hatte Rosin schon in der Vorsaison halten müssen - mit positiver Wirkung.

In Führung gegangen waren die Wölfe durch einen Treffer von Verteidiger Niko Samuel Grönstrand nach Masel-Zuspiel (9.), den letzten Treffer in der regulären Spielzeit hatte Ambergs Lukas Salinger im Mitteldrittel erzielt (22.). In der erwartet kampfbetonten Partie vor knapp 300 Zuschauern handelten sich die Akteure beider Mannschaften jeweils sieben Zweiminuten-Strafen ein, dazu kam eine Zehnminuten-Strafe gegen Grönstrand.

Quelle: Infranken.de (Jürgen Schmitt)

 

Kissinger Wölfe: Lust auf neue Abenteuer

Kissinger Wölfe: Lust auf neue Abenteuer

Am Sonntag (18 Uhr) steht gegen den EHC Königsbrunn das erste Heimspiel auf dem Programm. Davor gilt es in Amberg zu bestehen.


Noch vor dem Interviewtermin wird natürlich angepackt. Neue Banner, echte Blickfänge, sind gekommen. Und müssen jetzt ihren Platz in der Eishalle finden. Idealismus in allen Ehren, aber ohne ein vernünftiges Sponsoring ist Eishockey-Sport halt nicht zu finanzieren. Und die Ziele in Bad Kissingen sind hoch. "Wir wollen an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen", sagt Michael Rosin. Da hatten die Kissinger Wölfe schließlich mit dem sportlichen Aufstieg in die Bayernliga so etwas wie ein Eishockey-Wunder vollbracht, ehe der Bayerische Eissport-Verband in der Sommerpause den Daumen senkte aufgrund nicht erfüllter Voraussetzungen.

Mit positiver Energie

Die Enttäuschung darüber soll in positive Energie umgewandelt werden, und dafür wurde wieder ein schlagkräftiger Kader zusammengestellt, der sich auch in der Breite sehen lassen kann. Schade, dass das finnische Verteidiger-Duo gesprengt ist, weil Rami Heikkilä nicht aus seiner Heimat losgeeist werden konnte. Ganz im Gegensatz zu Niko Samuel Grönstrand, der mit Georgiy Buga, Richard Adam und Adrian Persch gleich drei neue Defensivkollegen bekommt. Dazu gesellt sich der alte und neue Kapitän Simon Eirenschmalz, womit der chronische Verteidigermangel der Vorsaison Geschichte sein dürfte. Zwischen den Pfosten stehen wieder der litauische Ausnahme-Goalie Donatas Zukovas sowie Timo Jung und Lars Torben Franz.

Der Königstransfer

Auch in der Offensive haben sich die Wölfe prächtig verstärkt. Als Königstransfer entpuppen könnte sich die Verpflichtung von Anton Seewald. Der Neuzugang aus der dritten russischen Liga hatte bei der 6:7-Niederlage zum Saisonauftakt beim ESC Haßfurt schließlich drei Tore erzielt. Einiges erwartet werden darf auch von Nikolai Varianov, Marc Zajic und Brett Wur. Für geballte Routine sorgen Spielertrainer Mikhail Nemirovsky, Roman Nikitin, Eugen Nold und Viktor Ledin, die dem Verein ebenso treu geblieben sind wie die jungen Wilden um Christian Masel und Lukas Zänglein. Richtung Erfurt hat den Verein Chad Evans verlassen.

Ein Kader, der Erfolg verspricht. Und der möglichst viele Fans in die Halle locken soll. Denn mit dem Verkauf an den neuen Investor (lesen Sie hierzu auch die Story auf der Titelseite dieser Ausgabe) sind auch die Ausgaben für den Trainings- und Spielbetrieb gestiegen. "Die deutlich höheren Kosten hoffen wir durch Sponsoring, Mitgliedsbeiträge und Arbeitsstunden zu refinanzieren", sagt der Vorsitzende, der seit den jüngsten Neuwahlen unterstützt wird von Ralph Kiesel als seinem Stellvertreter und Daniel Wehner als dem Herrn der Finanzen. "Seit Jahren bin ich Fan der Wölfe. Und dann hat es sich halt so ergeben, dass ich Verantwortung übernommen habe. Die vergangenen Monate waren eine echte Herausforderung, weil wir uns ja erst mit dem Verkauf der Halle um die Kaderplanung kümmern konnten", erzählt Kiesel. Spielernamen wurden diskutiert, Probetrainings vereinbart und im besten Falle Vertragsabschlüsse getätigt nach bestandenem Gesundheits-Check. Stolz sind die Verantwortlichen auch darauf, dass in der vergangenen Saison ein mittlerer fünfstelliger Betrag zur Schulden-Tilgung aufgebracht werden konnte, "ohne neue Schulden zu machen", wie Rosin betont.
Am Wochenende geht es sportlich gleich richtig zur Sache mit dem Doppelspieltag am Freitag (20 Uhr) in Amberg und mit dem ersten Heimspiel der Saison am Sonntag (18 Uhr). Mit einem 4:3-Sieg über den EV Dingolfing in die Saison gestartet ist der ERSC Amberg. Mit 4:1 hatten die Oberpfälzer bereits geführt, sogar einen Penalty verschossen, ehe um den Sieg gezittert werden musste. Die Spiele in jüngerer Vergangenheit waren mitunter höchst emotional, und auch diesmal darf ein enges Spiel erwartet werden. Verstärkt haben sich die "Löwen" nämlich unter anderem mit Dan Heilman. Der mittlerweile 42-Jährige trug in der vergangenen Saison das Trikot des Oberligisten VER Selb und hat auch eine Schweinfurter Vergangenheit aus der Saison 2009/2010. Weitere Neuzugänge sind Simon Bogner (EV Pegnitz), Felix Köbele (EHC Neuwied) und Thomas Schreier (Blue Devils Weiden). Womöglich nicht im Kader der "Lions" stehen wird der Ex-Kissinger Andi Hampl, der im Testspiel gegen den EV Pegnitz (2:3) nach einem harten Check und minutenlanger Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Wiedersehen mit den Pinguinen

Zu den Mitfavoriten um den Aufstieg in die Bayernliga wird auch der Sonntags-Gegner vom EHC Königsbrunn gezählt, der allerdings mit einer 1:4-Niederlage in Schweinfurt klar kommen muss. In der vergangenen Saison zogen die "Pinguine" im Playoff-Halbfinale in drei Spielen den Kürzeren gegen die Wölfe, die somit doppelt motivierte Gäste erwarten dürfen. Allerdings müssen die Schwaben den kurzfristigen Abgang ihres erfahrenen Verteidigers Markus Jänichen verkraften. Auf unbestimmte Zeit fehlen Hans-Jörg Traxinger und wohl auch Top-Scorer Henning Schütz. Einziger Kontingentspieler der von Alexander Wedl trainierten Brunnenstädter ist der treffsichere US-Amerikaner Hayden Trupp.

Quelle: Infranken.de ( Jürgen Schmitt )

 

Wölfe starten mit knapper Derby-Niederlage

Wölfe starten mit knapper Derby-Niederlage

Wohl jeder, der am Sonntagabend im Haßfurter Eisstadion war, wird zustimmen: Das war Werbung für Eishockey.

ESC Haßfurt - EC Bad Kissingen 7:6 (2:3, 3:2, 2:1).

In einem wahren Krimi zur besten Tatort-Zeit lieferten sich die Haßfurter "Hawks" und die Wölfe des EC Bad Kissingen einen tollen Schlagabtausch von der ersten bis zur letzten Minute. Nach der Schlusssirene hatten die Hausherren im Auftaktderby der Landesligasaison 2017/2018 knapp mit 7:6 die Nase vorn.

Exzellente Goalies

Kein Wunder, dass der Jubel bei den meisten der gut 600 Zuschauer riesengroß war. "Besser für die Landesliga geht's wirklich nicht", zeigte sich auch Martin Reichert begeistert, obwohl ihm während der Partie nicht nur einmal der Atem stockte. Der ESC-Trainer sah jedenfalls zwei "zwei gleichwertige Mannschaften" mit "zwei sehr guten Torhütern. Die haben hervorragend gehalten", gab es ein Sonderlob für den ESC-Hexer Martin Hildenbrand sowie seinem gegenüber, dem Litauer Donatas Zukovas, die beide reihenweise Großchancen zunichte machten. Zumindest in der Anfangsphase aber schien sich die Partie recht einseitig zu entwickeln, denn die beiden Tschechen im ESC-Dress, Jakub Sramek und Petr Krepelka, die zusammen elf Scorerpunkte (fünf Tore) zum Erfolg beitrugen, brachten die Haßfurter innerhalb von nur 39 Sekunden schnell mit 2:0 in Führung (2./3.). Dies beeindruckte die Kurstädter, die keine einzige Vorbereitungspartie bestritten haben, jedoch nicht wirklich. Die mit zahlreichen exzellenten Spielern bestückte Mannschaft, die später von drei auf zwei Reihen umstellte, schlug dank der sehenswerten Vorstellung eines Neuzuganges zurück: Anton Zeivald, 20 Jahre junger Russe aus der dortigen 3. Liga seines Heimatlandes, brachte das Wolfsrudel mit einem lupenreien Hattrick erstmals nach vorne (8./10./16.). Der ehemalige Haßfurter Eugen Nold erhöhte nach dem ersten Seitenwechsel dann auf 2:4 (26.), womit sich die hochklassige Partie total gedreht hatte und nun die gut 100 Kissinger Anhänger lautstark jubelten. Davon wiederum zeigten sich die "Hawks" nur kurz geschockt, denn der unbändige Siegeswille war weiter vorhanden. Georg Lang (33./37.) sowie dazwischen der überragend auftrumpfende Jakub Sramek, nach der Begegnung zum ESC-"Spieler des Abends" gewählt, brachten mit einem fulminanten Zwischenspurt wieder die Gastgeber nach vorne. Kissingens Roman Nikitin markierte in der Schlussminute des zweiten Abschnittes schließlich das 5:5 (40.), sodass für die letzten 20 Minuten für Hochspannung gesorgt war.

Später Knockout

Nach zwei weiteren Treffern für beide Kontrahenten - Sramek erhöhte mit seinem dritten ESC-Treffer auf 6:5 (46.), Christian Masel glich erneut aus (58.) - war es schließlich Petr Krepelka, der 104 Sekunden vor der Schlusssirene EC-Keeper Donats Zukovas zum siebten Male am Sonntagabend überwand und den Siegtreffer erzielte (59.). Zwar bemühten sich EC-Spielertrainer Mikhail Nemirowski und Co. um einen weiteren Ausgleich, letztlich jedoch vergebens.
"Die Mannschaft hat es sich letztlich verdient", sagte Martin Reichert zum Sieg und fügte hinzu: "Hier zu Hause gegen die Wölfe gewinnen. Es gibt nichts Schöneres und macht Lust auf mehr." Auch David Franek, der zwar nur einen Assist zum Erfolg besteuerte, während der 60 Minuten aber eine tadellose Leistung bot, war bis auf einige Ausnahmen zufrieden mit dem ersten Pflichtauftritt der Hawks. "Es ist schon schwer, gegen Kissingen zu spielen. Die sind erfahren und waren wirklich sehr gut", war er deshalb mit hartumkämpften Derbysieg einverstanden. "Super, super", so der 31-Jährige.

Zwei Verteidiger im Wartestand

Nicht unzufrieden war trotz der Niederlage Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin, schließlich hatten den Gästen mit Niko Grönstrand und Richard Adam zwei defensive Stützen aufgrund noch nicht vorhandener Spielberechtigung gefehlt, sodass gelernte Stürmer auf die Verteidiger-Position rückten. Darunter auch der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Kanadier Brett Wur, der zuletzt in Italien aktiv war und sich über einen Spielervermittler selbst bei den Kurstädtern ins Gespräch gebracht hatte. "Man hat schon gesehen, dass uns noch die Feinjustierung fehlt aufgrund der schwierigen Trainingsumstände. Aber die Ansätze in unserem Spiel waren vielversprechend", so Rosin, der ab Dienstag mit eigenem Eis im Wolfsbau rechnet. Am Freitag treten Nemirovsky und Co. beim ERSC Amberg an, ehe am Sonntag (18 Uhr) das erste Heimspiel gegen den EHC Königsbrunn stattfindet.
 
Quelle: Infranken.de (Ralf Naumann)

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  • - Auswärts

Saison: 2017/2018

1. Mannschaft

Trainer: Mikhail Nemirovsky
Co-Trainer: Michael Rosin

(T) #  1 Donatas Zukovas
(T) # 25 Timo Jung
(T) # 82 Lars Torben Franz

(V) # 19 Simon Eirenschmalz
(V) # 10 Niko Samuel Grönstrand
(V) # 77 Georgiy Buga

(V) # 23 Richard Adam
(V) # 24 Adrian Persch
(V) # tbd


(S) # 78 Mikhail Nemirovsky
(S) #   8 Roman Nikitin
(S) # 13 Eugen Nold
(S) #   7 Viktor Ledin
(S) # 26 Christian Masel
(S) # 30 Nikolai Varianov
(S) # 17 Anton Seewald

(S) # 22 Lukas Zänglein
(S) # 75 Martin Schuler
(S) # 37 Jevgenij Prochorow
(S) # 28 Marc Zajic
(S) # 44 Brett Wur
(S) # 21 tbd


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  • Spieltag

++++Tabelle 2017/18++++

PTeamPtk
1 ERV Schweinfurt 9
2 ERSC Amberg 6
3 EC Kissinger Wölfe 4
4 ESC Hassfurt 3
5 SE Freising 3
6 VfE Ulm/Neu-Ulm 3
7 ESV Burgau 2000 3
8 EHC Königsbrunn 3
9 VER Selb 3
10 EV Dingolfing 1
11 ESC Vilshofen 0
12 EHC Straubing 0
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