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Transfer: Johan Larsson wechselt von Ulm nach Bad Kissingen

Transfer: Johan Larsson wechselt von Ulm nach Bad Kissingen

Mit der Verpflichtung des 25-Jährigen Verteidigers verstärkt ein weiterer Spieler die Wölfe bis zum Saisonende. Weitere Spieler sind in der Warteschleife und werden im Laufe der nächsten Wochen erwartet.

Das ist eine gute Nachricht. Nach langen Bemühungen trägt ein weiterer Spieler das Trikot der Wölfe. Johan Larsson wechselt von den zuletzt angeschlagenen Devils aus Ulm in die Kurstadt.

Ob Johan bereits am Sonntag gegen die Black Bears Freising auflaufen kann, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Herzlich Willkommen in Bad Kissingen. Wir wünschen Johan eine verletzungsfreie Saison und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Die Vorstellung des Spielers und Bilder folgen in Kürze.

Johan Larsson bei Eliteprospects


Ein Sechs-Punkte-Spiel für Bad Kissingen

Ein Sechs-Punkte-Spiel für Bad Kissingen

Die Kissinger Wölfe empfangen am dritten Adventssonntag Freising und wollen den direkten Konkurrenten um die Play-Offs auf Abstand halten.

EC Bad Kissinger Wölfe - SE Freising (Sonntag 17.12.2017, 18:00 Uhr)

Unser Bild zeigt Kissingens Alexei Zaitsev (hinten) im Laufduell mit Dingolfings Daniel Schickaneder. Laut Vorstand Michael Rosin sind für das Heimspiel gegen Freising alle Wölfe fit. Foto: Hopf

Wenn am Sonntag die Kissinger Wölfe (2./35) auf die Black Bears aus Freising (6./26) treffen, gibt es nur ein Ziel: "Das Spiel muss definitiv gewonnen werden", sagt Wölfe-Boss Michael Rosin. So etwas wie im Hinspiel will er nicht mehr erleben: Ende Oktober gewannen die Wölfe zwar in Freising, aber erst nach Penaltyschießen. Und das, obwohl Bad Kissingen bis in die Schlussphase des dritten Drittels bereits mit 4:1 geführt hatte. Aber das Spiel ist abgehakt, die Lehren sind gezogen. Wobei Michael Rosin betont, dass die Wölfe aus jedem Spiel ihre Lehren ziehen. "Ab jetzt gibt es keine Entschuldigungen mehr, jetzt zählt jeder Punkt." Ob es ein wenig Entlastung ist, dass die Wölfe sich nur auf ein Spiel am Wochenende konzentrieren müssen? Das verneint Michael Rosin, die Motivation sei die gleiche wie bei einem Doppelspiel-Wochenende.

"Ich erwarte ein diszipliniertes Spiel und viel Kampf, denn Freising muss gewinnen, um im Rennen um Platz Fünf zu bleiben", sagt Wölfe-Trainer Mikhail Nemirovsky. "Aber wenn wir gewinnen, halten wir sie auf Abstand. Das ist meiner Meinung nach ein Sechs-Punkte-Spiel." Deswegen trainiert Nemirovsky nicht nur das schnelle Laufen, sondern auch den Kopf: "Im Eishockey muss man nicht nur schnell spielen, sondern auch schnell denken und sofort bereit sein."

Lange Verletztenliste

Die Freisinger spielen schnelles Eishockey, "aber letztendlich haben wir technisch die bessere Qualität auf dem Eis", sagt Rosin. Auch Nemirovsky stimmt dem zu: "Wir haben mehr Qualität und spielen zu Hause, wir sind der Favorit." Denn der Gegner kommt ersatzgeschwächt an die Saale: Eine lange Verletztenliste beschäftigt die Black Bears. Beim Heimspiel gegen Amberg fehlten neben den Langzeit-Verletzten Armin Dünzel und Marcus Mooseder auch Kapitän Bernhard Weinzierl, Stürmer Felix Kammermeier, Torgarant Martin Dürr und der gesperrte Sebastian Kröger. Wer vielleicht doch mit nach Bad Kissingen reisen kann, war bis zum Abschlusstraining der Freisinger noch nicht sicher. "Vor Freising habe ich großen Respekt", sagt Nemirovsky, "denn das große Plus dieser Mannschaft ist es, dass sie immer füreinander kämpfen."

Ein großer Wunsch

So oder so müssen sich die Kissinger Wölfe aber auf sich konzentrieren. "Ich bin mit dem Training der Mannschaft zufrieden und gehe davon aus, dass alle fit sind", sagt Michael Rosin, der einen großen Wunsch hat: "Ich wünsche mir die passende Zuschauerzahl. Die Stimmung in Schweinfurt war super von den Fans, aber die Mannschaft bringt die Qualität auf das Eis und hat es deshalb verdient, dass das Kissinger Publikum in die Halle kommt."

Und leer ausgehen müssen die Zuschauer an diesem dritten Adventssonntag auch nicht. In der ersten Drittelpause werden laut Stadionsprecher Thomas Blaha alle Nummern der verkauften Eintrittskarten in einen Topf geworfen und drei Karten gezogen. Die Zuschauer mit den gezogenen Nummern dürfen in der zweiten Drittelpause mit einem Eishockeyschläger und einem Puck auf eine extra angefertigte Torwand schießen. "Derjenige, der zuerst trifft, gewinnt einen Hotelgutschein für zwei Übernachtungen inklusive Frühstück an einem See in Schleswig-Holstein", kündigt Blaha an."

(Quelle: Infranken.de Pia Schmitt)

EC Bad Kissinger Wölfe: Von allem etwas zu wenig

EC Bad Kissinger Wölfe: Von allem etwas zu wenig

Zwar waren sechs Punkte angepeilt, aber drei sind besser als keine für die Kissinger. Auch wenn das Spiel gegen Schweinfurt anders hätte ausgehen können.

ERV Schweinfurt - EC Bad Kissinger Wölfe 3:1 (0:1, 2:0, 1:0).

Der Schweinfurter Michele Amrhein (links) wird von Bad Kissingens Eugen Nold verfolgt. Foto: Marion Wetterich

Ohne dritte Reihe waren die Kissinger Wölfe nach Schweinfurt gefahren, weil ein paar Spieler krankheitsbedingt ausfielen. "Deshalb mussten die zwei Reihen mehr spielen, was uns zu viel Energie gekostet hat", sagte Kissingens Trainer Mikhail Nemirovsky. Aus diesem Grund sei es für den Coach so wichtig, dass die Spieler mehr an ihrer Fitness arbeiten: "Nicht nur im Training, sondern auch zu Hause mit einer besseren Ernährung, mehr Regeneration und mehr Trockentraining."

Auch Wölfe-Vorstand Michael Rosin sieht es so: "Die Mannschaft muss an sich arbeiten. Gegen Schweinfurt sind gewisse Fehler passiert, wären die nicht, wären gewisse Tore auch nicht gefallen." Nachdem Anton Zeivald die Kissinger gegen die Mighty Dogs im ersten Drittel in Führung gebracht hatte (16.), verpassten es die Wölfe, nachzulegen. "Die Chancen waren - auf beiden Seiten - da, aber wenn man die Dinger vorne nicht reinmacht, braucht man sich nicht wundern, wenn man sie hinten bekommt", sagte Rosin. "Die Mannschaft hat nicht das gezeigt, was sie normalerweise kann."

Nemirovsky drückte es drastischer aus: "Die Qualität des Spiels war von beiden Mannschaften nicht besonders, aber Schweinfurt war aktiver." Die Kissinger Wölfe hatten ein paar Pfostentreffer, "die zu einfach waren für den Torwart", so Nemirovsky, "wir müssen einfach mehr schießen und nicht immer auf den zweiten Moment warten".

Schweinfurt geht in Führung

Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts erhöhten die Mighty Dogs das Tempo und kamen in Überzahl nach nur 15 Sekunden zum Ausgleich. Fritz Geuder setzte von der blauen Linie einen Handgelenkschuss an, den der über weite Strecken unsichere Kissinger Torwart Donatas Zukovas passieren ließ. In der Folge hätten die Mighty Dogs bei einer Dreifachchance von Kapitän Dion Campbell (24.) und einem Lattentreffer von Marcel Grüner (28.) in Führung gehen können. Sekunden nach dem Lattenschuss zappelte der Puck aber im Gehäuse, nachdem Mathias Kohl sich gegen zwei Verteidiger durchgesetzt hatte und die Scheibe mit letzter Kraft an Zukovas vorbeibugsierte.

Obwohl die Wölfe auch in der Folge stets gefährlich blieben, hatte man kaum mehr den Eindruck, dass für den ERV noch etwas anbrennen könnte. Denn die Schweinfurter behielten ihre taktische Ausrichtung diszipliniert bei und ließen die Gäste durch ein hohes läuferisches Pensum kaum in gefährliche Positionen kommen. Erneut im Powerplay besiegelten die Mighty Dogs den Heimsieg. Geduldig freigespielt war plötzlich Verteidiger Pascal Schäfer auf der rechten Seite in Schussposition und schlenzte die Scheibe ins lange Eck (47.).

"Viele unnötige Strafzeiten, unglückliche Schiedsrichterentscheidungen, eigentlich musst du das Spiel gewinnen", fasste Rosin die Partie knapp zusammen. "Es hat einfach nicht gepasst, aber es liegen noch ein paar Spiele vor uns, auf die müssen wir uns konzentrieren." Weil Königsbrunn den Tabellenführer Haßfurt mit 8:1 schlug - Rosin: "Das ist auf jeden Fall eine Ansage!" - ist noch mit anderen im Kreis der Top-Fünf zu rechnen: "Es wird schwierig werden, unter den ersten Fünf zu bleiben und es kann jeden treffen. Daran gilt es zu arbeiten, um in die Verzahnungsrunde zu kommen."

Unterstützung durch die Fans

Wer nicht an sich arbeiten muss, sind definitiv die Fans der Kissinger Wölfe. "Wie bei jedem Derby war die Unterstützung der Fans absolut top", sagte Rosin. Circa 150 Anhänger hatten den Weg aus Kissingen nach Schweinfurt bei schlechten Wetterbedingungen gefunden und hatten enorme Stimmung gemacht. "Nach dem 1:0 hätte eigentlich ein zweites Tor folgen müssen, aber spielerisch hat es leider nicht geklappt." Mikhail Nemirovsky schloss den Spielbericht mit den Worten: "Ich wollte auch sechs Punkte am Wochenende, aber drei sind besser als null." Dem ist nichts hinzuzufügen.

(Quelle: Infranken.de Pia Schmitt)

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  • - Heim
  • - Auswärts

Saison: 2017/2018

1. Mannschaft

Trainer: Mikhail Nemirovsky
Co-Trainer: Michael Rosin

(T) #  1 Donatas Zukovas
(T) # 25 Timo Jung
(T) # 82 Lars Torben Franz

(V) # 19 Simon Eirenschmalz
(V) # 10 Niko Samuel Grönstrand
(V) # 79 Marc Hemmerich
(V) # 29 Domantas Cypas
(V) # 21 Charles Müller
(V) # 18 Johan Larsson
(V) # tbd

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky
(S) # 13 Eugen Nold
(S) # 26 Christian Masel
(S) # 17 Anton Seewald
(S) # 27 Alexei Zaitsev
(S) # 44 Brett Wur
(S) #   8 Roman Nikitin
(S) #   7 Viktor Ledin
(S) # 22 Lukas Zänglein

(S) # 30 Nikolai Varianov
(S) # 24 Adrian Persch

(S) # 77 Georgiy Buga
(S) # 75 Martin Schuler
(S) # 37 Jevgenij Prochorow

(S) # tbd
(S) # tbd
(S) # tbd

Betreuer:

Nico Achilles
Freddy "das Tier" Schaub

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  • Spieltag

++++Tabelle 2017/18++++

PTeamPtk
1 ERV Schweinfurt 37
2 ERSC Amberg 36
3 ESC Hassfurt 36
4 EC Kissinger Wölfe 35
5 EV Dingolfing 28
6 SE Freising 25
7 EHC Königsbrunn 24
8 ESV Burgau 2000 17
9 VfE Ulm/Neu-Ulm 16
10 VER Selb 12
11 ESC Vilshofen 12
12 EHC Straubing 0





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