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Wölfe verdienen sich einen Derbypunkt

Kissinger Wölfe – ESC Haßfurt 4:4 (1:1, 2:2, 1:1)

Bad Kissinger Spielertrainer Marc Hemmerich rastet beim 4:4 gegen Haßfurt aus.

"Das 4:4 geht in Ordnung." Darin waren sich am Ende alle einig, Trainer Funktionäre und auch die Fans. Und so war das Remis vielleicht auch das optimale Ergebnis, um einem rasanten und manchmal aufgeheizten Derby-Abend friedlich zu Ende gehen zu lassen.

Schließlich hatten beide Fan-Lager etwas zu feiern. „Vor vier Jahren haben sie in Haßfurt noch über uns gelacht – nun sind wir auf Augenhöhe“, freute sich „Wölfe“-Manager Andreas Goerke. Und die ESC-Fans feierten ihr Team für einen wahren Kraftakt. „Wir sind noch einmal zurück gekommen“; war Spielertrainer Sergej Waßmiller hoch zufrieden.

Alles in allem waren es 60 hoch dramatische und intensive Minuten. „Ein herausragendes Spiel für die Landesliga“, befand Wölfe-Spielertrainer Marc Hemmerich sogar. Ob es denn „technisch teilweise hohe Qualität hatte“, wie der Kissinger Coach meinte, sei einmal dahin gestellt, „sicher aber kam vieles über den Kampf“, den beide Teams vor allem in den ersten beiden Dritteln auch reichlich annahmen und Gift spritzten. „Das gehört zu einem Derby“, so Waßmiller. Die beiden Referees Schmidt und Guck waren jedenfalls gut beschäftigt, machten ihre Sache aber ordentlich.

Rasanter Auftakt

Haßfurt, das noch auf die erkrankten Sean Andre und Frederic Rambacher verzichten musste, startete mit einem Paukenschlag. Schon die erste Überzahl nutze Markus Waldvogel zum 0:1. Er profitierte dabei von einem tollen Solo von Waßmiller. Ohnehin war dieser Sturm derjenige, der bei Haßfurt die Musik machte. Waßmiller, trotz lädierter Schulter unermüdlicher Antreiber, war an allen vier Toren beteiligt, Waldvogel traf gleich dreimal und auch Niklas Zimmermann fügte sich nahtlos ein; erwähnenswert auch „Pferdelunge“ Thomas Berndaner.

Doch die „Wölfe“ ließen sich durch den Rückstand nicht irritieren. Als Rafael Popek draußen saß, hatte Kevin Tausend Glück, dass sein wohl als Vorlage gedachter Schuss zum 1:1 ins Tor sprang (5.). Danach wogte das Geschehen hin und her, wobei Torgefahr eher durch Einzelaktionen entstand. „Die Torschuss-Statistik spricht für uns“, so Waßmiller. Doch EC-Goalie Timo Jung hatte einen exzellenten Tag erwischt. „Auf ihn bin ich besonders stolz heute“, lobte Goerke. Kurios: Die jeweiligen Führungen (2:1 Tausend, 24. und 2:3 Waßmiller, 38.) beantworteten Waldvogel und David Franek noch in den Jubel hinein.

Als Maximilian Stöpel erneut in Überzahl zum 4:3 einnetzte (50.) schien die Partie entschieden. Die Vorlage hatte Hemmerich gegeben, der sich bis zur Bande durchgekämpft hatte. Allerdings hätte der Kissinger Spielertrainer da schon längst nicht mehr auf dem Eis stehen dürfen. Nach einer Zwei-Plus-Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe (27.) war Hemmerich von Haßfurter Fans auf der Strafbank übel beschimpft worden, danach rastete der 27-Jährige aus und schmiss seinen Schläger Richtung ESC-Fanblock – nur mit Mühe konnten Kissinger Ordner und seine hinzu eilende Mutter ihn hindern, sich auf die ESC-Fans zu stürzen. Die Referees hatten die Szene nicht wahrgenommen. „Ich habe mich provozieren lassen“, bekannte Hemmerich. „Das darf mir als Trainer nicht passieren.“ Tags darauf entschuldigte er sich auch via Internet bei den Anhängern der „Falken“. Goerke war dennoch verärgert: „Das klären wir intern, aber mein Gesprächsbedarf ist der groß.“ So war es denn wohl fürs friedliche nach Hause gehen gut, dass Waldvogel die Mobilisierung der letzten Haßfurter Kräfte doch noch mit dem leistungsgerechten Ausgleich belohnte (57.).

Tore:

0:1 (2.) Waldvogel (Waßmiller 5-4)

1:1 (5.) Tausend (Moch, S.Kaufmann 5-4)

2:1 (24.) Tausend (Moch, 5-4)

2:2 (24.) Waldvogel (Waßmiller, Cerny)

2:3 (38.) Waßmiller (Zimmermann)

3:3 (38.) Franek (Hemmerich)

4:3 (50.) Stöpel (Hemmerich 5-4)

4:4 (57.) Waldvogel (Waßmiller, Zimmermann)

Strafminuten:

Kissinger Wölfe: 20 + 10

ESC Hassfurt: 28 + 10 + 10

Schiedsrichter: Schmidt (Bayreuth), Guck (Nürnberg)

Zuschauer: 1047.

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Spiel Kalender

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Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)
(T) #


(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3 Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 29 Domantas Cypas (LTU)
(V) #
(V) #

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
(S) # 75 Martin Schuler (DEU)
(S) # 91 Semjon Bär (DEU)
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 97 Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 93 Adrian Persch (DEU)
(S) # 94 Jörg "Igor" Filobok (DEU)
(S) #
(S) #
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Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaupp

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  • Spieltag

Aufstiegrunde Oberliga SÜD 2018/2019

PTeamPtk
1 EC Kissinger Wölfe 9
2 SC Riessersee 8
3 TEV Miesbach 6
4 EHC Klostersee 4
5 EHC Königsbrunn 3
6 EV Füssen 3
7 EHC Waldkraiburg 3
8 HC Landsberg 3
9 TSV Erding 0
10 TSV Peißenberg 0

Bayernliga 2018/19

PTeamPtk
1 EV Füssen 55
2 HC Landsberg 51
3 TSV Erding 51
4 EC Kissinger Wölfe 45
5 TEV Miesbach 44
6 EHC Königsbrunn 44
7 TSV Peißenberg 43
8 EHC Klostersee 43
9 EHF Passau 36
10 ESC Geretsried 33
11 EA Schongau 30
12 ERV Schweinfurt 29
13 ESC Dorfen 28
14 EV Pegnitz 14

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