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Keine Geschenke für Bob Wren

Keine Geschenke für Bob Wren

Trotz des Aufstiegs in die Bayernliga haben sich die Kissinger Wölfe noch keine große Feier gegönnt, denn es steht noch ein Finale gegen Klostersee an.

Der junge Mikhail Nemirovsky (unten, Dritter von rechts) ist für die Kissinger Fans eindeutig zu erkennen. Das Bild entstand ungefähr 1987, da spielte er schon drei Jahre mit Bob Wren (unten, Zweiter von links) in einem Team. Foto: Archiv/Nemirovsky

Auch nach dem Aufstieg in die Bayernliga wurde laut Spielertrainer Mikhail Nemirovsky "nur ein bisschen gefeiert. Wir müssen mit einer richtigen Feier noch ein bis zwei Wochen warten." Denn noch maximal drei Spiele lang müssen die Kissinger Wölfe konzentriert bleiben, wenn gegen den EHC Klostersee das Landesliga-Finale ausgespielt wird. "Pro Sieg gibt es einen Punkt. Wer als Erster zwei Punkte hat, ist bayerischer Landesliga-Meister", sagt Vorsitzender Michael Rosin. Zuerst spielen die Wölfe am Freitag in Grafing (20 Uhr; dort trägt Klostersee seine Heimspiele aus), am Sonntag folgt das Heimspiel (18 Uhr) gegen den EHC in Bad Kissingen.

Eine lange Freundschaft

Während des Spiels kennt ein Eishockey-Spieler keine Freunde. Da geht es nur um das eigene Team. So wird auch Kissingens Spielertrainer Mikhail Nemirovsky erst einmal keine Geschenke an Klostersees Stürmer Bob Wren verteilen. Auch wenn sich die beiden schon seit der Kindheit kennen: "Als wir zehn Jahre alt waren, haben wir zusammen in einer kanadischen Mannschaft gespielt", sagt Nemirovsky. Bob Wren sei laut Nemo ein "lustiger Typ, ein ehrlicher Mensch und ein super Eishockeyspieler". "Er sagte immer zu mir: Du hast das beste Talent, und ich habe immer zu ihm gesagt: Du bist der beste Spieler. Wir haben uns sehr gut verstanden", sagt Nemo und schwelgt dabei in Erinnerungen. Doch auch nachdem sich die Wege der beiden getrennt hatten, verfolgte Bad Kissingens Spielertrainer die Karriere von Wren weiter. Anfang der Saison lud Nemirovsky seinen Kumpel sogar nach Bad Kissingen zu einem Probetraining ein, aber die Kurstadt war für Wren zu weit weg von seiner Familie.

"Bob hat mir vor drei oder vier Wochen geschrieben, dass wir auf den ersten Platz kommen müssen, damit wir gegeneinander spielen. Das hat geklappt", sagt Nemo. Freude klingt in seiner Stimme mit. Die Kissinger Wölfe fahren trotzdem als klarer Außenseiter nach Grafing, denn Klostersee hat in dieser Saison nur ein einziges Spiel (gegen Pegnitz) verloren. "Jetzt schauen wir, wie gut Klostersee wirklich ist. Wir werden versuchen, das Unmögliche zu schaffen und den Pokal zu gewinnen", gibt Michael Rosin das Ziel vor.

Vergangenes Jahr befanden sich die Kissinger Wölfe in einer ähnlichen Situation. Damals ging es gegen den Bayernligisten Füssen. "Da haben wir knapp daheim verloren und sind nach Füssen nur mit 9+1 Spielern angereist. Da war eine Stimmung vom Feinsten, ein totaler Hexenkessel. Das wird uns so in etwa auch in Grafing erwarten, die Halle wird sehr gut besucht sein", sagt Rosin. Doch davon soll und darf sich das Team nicht einschüchtern lassen.

"Ich weiß, dass Klostersee eine starke Mannschaft hat, aber der Torwart ist in jedem Spiel der Schlüssel zum Erfolg", sagt Mikhail Nemirovsky, der auf die Dienste seiner Nummer Eins Donatas Zukovas zählen kann. "Timo Jung wird nicht dabei sein, er ist im Urlaub. Er hat mich Anfang der Saison gefragt, ob er da wegfahren kann, und, ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass wir in dieses Finale kommen, deswegen ist das okay", sagt Nemo. Simon Eirenschmalz fehlt vermutlich aus beruflichen Gründen, "aber er spricht nochmal mit seinem Chef. So ein Finale ist immer etwas Besonderes, das gibt es vielleicht nur ein- oder zweimal in der Karriere."

Landesliga Playoffs-Spieltermine 2017/2018 (Modus Best of 3)

Eine Wahnsinns-Saison. Über Platz 3 in die Verzahnungsrunde und dann das Herzschlagfinale am 14. Spieltag bei dem alles passieren konnte .... und passiert ist. Wir sind Spitzenreiter der Verzahnungsrunde der Gruppe C und spielen zum 2. Mal in Folge um die Bayerische Landesmeisterschaft im Modus Best-of-Three gegen den EHC Klostersee.

Bereits jetzt die Eintrittskarten für das 2. Finale gegen den EHC Klostersee am kommenden Sonntag (Spielbeginn 18 Uhr) sichern und nicht lange anstehen an der Abendkasse.

Die Karten können ab sofort bei:
Kiesel Computersysteme & Bürocentrum
Maxstrasse 24 • 97688 Bad Kissingen
Mo-Fr von 09:00 - 13:30 Uhr + 15:00 - 18:00 Uhr
sowie Samstag von 10-13 Uhr abgeholt werden.

Dann könnt Ihr direkt ab 17 Uhr in die Eishalle in Bad Kissingen und müsst nicht lange anstehen, denn das Haus wird am Sonntag Bekannterweise brechend voll. Also auf gehts.

Termine:

1. Spieltag:  16:03.2018  20:00 Uhr  EHC Klostersee - EC Bad Kissinger Wölfe
2. Spieltag:  18:03.2018  18:00 Uhr  EC Bad Kissinger Wölfe - EHC Klostersee
3. Spieltag:  16:03.2018  20:00 Uhr  EHC Klostersee - EC Bad Kissinger Wölfe

Ergebnisdienst BEV

(Quelle Infranken.de Pia Schmitt)

Kissinger Wölfe und Mighty Dogs zusammen für die gute Sache

Kissinger Wölfe und Mighty Dogs zusammen für die gute Sache

Die ehemaligen Legenden stehen wieder auf dem Eis - diesmal trägt Thomas Berndaner von den Mighty Dogs das Benefizspiel in Schweinfurt aus.

Vergangenes Jahr verloren die Kissinger Oldstars mit 13:4. Es wird Zeit für eine Revanche in Schweinfurt gegen die Oldstars der Mighty Dogs. Archivfoto: Hopf

Die Eishockey-Zeit ist noch nicht beendet. Während die Kissinger Wölfe den bayerischen Landesligameister gegen Klostersee ausspielen, kommt es am Samstag, 17. März, in Schweinfurt zu einer Neuauflage des Oldstargames. Vor einem Jahr fand das Benefizspiel zwischen ehemaligen Bad Kissinger und Schweinfurter Eishockeyspielern in der Kurstadt statt. Schweinfurt gewann damals mit 13:4. Zeit für eine Revanche. Denn obwohl laut Organisator Thomas Berndaner der Spaß im Vordergrund stehe, sagt er auch: "Der Ehrgeiz ist natürlich da. Letztes Jahr haben wir gewonnen, deswegen wird Bad Kissingen alles daran setzen, diesmal zu gewinnen. Aber wir werden das zu verhindern wissen."

Spiel für den guten Zweck

Spielbeginn ist um 17 Uhr in der Schweinfurter Eissporthalle. Der Eintritt ist frei, denn Berndaner wünscht sich viele Zuschauer: "Ich habe den Ansporn, zwischen 500 und 1000 Leute in die Halle zu bekommen, es ist schließlich für den guten Zweck." Vergangenes Jahr wurden die Einnahmen an die Lebenshilfe Bad Kissingen gespendet, dieses Jahr kommt ein Teil des Geldes der Kinderklinik im Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt zugute, der andere Teil geht an die Regenbogenstation Würzburg.

"Auch wenn schon viele Ehemalige lange Zeit keine Schlittschuhe mehr angehabt haben, haben relativ viele Spieler zugesagt", sagt Berndaner. Für Bad Kissingen werden unter anderem Dennis Schmitt und Dimitri Trachimowitsch als Goalies, Christian Fischer, Matthias Pfleger, Ralf Schmitt, Sven Naumann, Eugen Dancov und Mike Hawkins auflaufen. Auch Martin Wosnik aus Amerika hat sich angekündigt, er verbindet das Benefizspiel mit einem Familienbesuch in der Heimat. Ferner werden sich Michael Grimm, Wolfgang Kratz, Andreas Happ, Horst Feuerfeil, Christian Keul, Ralph Heinrich, Michael Rosin, Manuel Potschka, Holger Buczynski, Alex Walter, Till Bergermann, Axel Bergermann und Philipp Wieber die Ehre geben. Für Schweinfurt laufen unter anderem Andreas Witti, Jens Schad, Artur Klos und natürlich Thomas Berndaner selbst auf.

15 Euro pro Spieler

Die Bad Kissinger sind den Schweinfurtern mit der Anzahl an Spielern zwar überlegen, "wir müssen aber den Altersunterschied ausgleichen", sagt Christian Keul von den Kissinger Oldstars mit einem Schmunzeln. 16 bis 17 wollen für Bad Kissingen spielen, bei den Schweinfurtern haben bisher zwölf bis 13 Spieler zugesagt. "Einer ist leider erkrankt", sagt Berndaner. Damit genügend Geld für den guten Zweck zusammenkommt, spendet jeder Spieler mindestens 15 Euro in den Topf. "Es wäre schön, wenn ein ähnlicher Betrag wie im letzten Jahr zusammenkommt", sagt Berndaner.

(Quelle Infranken.de Pia Schmitt)

Die Kissinger Wölfe bestehen den Charaktertest

Die Kissinger Wölfe bestehen den Charaktertest

Die Saalestädter steigen zum zweiten Mal in Folge in die Bayernliga auf. Mikhail Nemirovsky sieht den Eishockeysport an der Saale auf dem richtigen Weg.

Leitwolf mit Nachwuchs: Kissingens Kultverteidiger Marc Hemmerich mit Sohn Quirin. Foto: Hopf

Mikhail Nemirovsky, diese coole Socke, war tatsächlich angespannt. In der höchsten russischen und nordamerikanischen Liga hat der 43-Jährige bereits Eishockey gespielt, sogar in China. "So nervös wie vor den beiden Spielen gegen Moosburg war ich wohl noch nie in meiner Karriere. Der Gegner ist kampfstark und hatte keinen Druck, wir dagegen schon. Aber die Spieler haben ihren starken Charakter gezeigt", sagte Nemirovsky. Mit freiem Oberkörper und Bierflasche in der Hand, während ein paar Meter weiter die Kabinen-Party in vollem Gange war. Weil es doch geklappt hatte mit den erhofften zwei Siegen, die den Aufstieg in die Bayernliga garantieren. Dort, wo in der neuen Saison auch die Schweinfurter Mighty Dogs spielen, die ihr "Finale" in Pfaffenhofen mit 3:2 gewannen. Was den Oberbayern, vor dem abschließenden Spieltag noch Tabellenführer, den Klassenerhalt kostete, weil neben den beiden unterfränkischen Vereinen auch der EHC Königsbrunn mit dem 5:3-Erfolg über Buchloe an den IceHogs vorbeizog. Drei Landesligisten feiern damit den Aufstieg, während die drei Bayernligisten allesamt den Fahrstuhl in die Landesliga nehmen müssen.

"Den Erfolg der vergangenen Saison zu bestätigen ist super und einfach unglaublich für so einen kleinen Verein wie Bad Kissingen. Und ich genieße jeden Erfolg, weil es nie einfach ist, egal auf welchem Niveau. Ich hoffe, die Stadt und die Region unterstützen uns weiter", sagte Nemirovsky, der sich nach dem Match über die vielen Nachrichten auf seinem Mobiltelefon freute, unter anderem von Ex-Kollegen wie Alexander Engel, Marcel Juhasz oder Marc Dunlop.

500 Fans feiern acht Tore

Der abschließende 8:3-Erfolg der Wölfe gegen den EV Moosburg geriet zum Schaulaufen, auch wenn die Isarstädter die frühe Führung der Wölfe durch Anton Seewald (2.) in Überzahl ruckzuck egalisiert hatten (3.). Aber das Nervenkostüm der knapp 500 stimmgewaltigen Fans sollte an diesem Abend nicht mehr strapaziert werden dank weiterer Treffer von Nikolai Kiselev (5., 35.), Eugen Nold (13., 35.), Seewald (40.), Domantas Cypas (48.) und Alexei Zaitsev (52.).

Noch in der Pressekonferenz richtete Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin den Blick in die Zukunft. "Wir werden zeitnah einen neuen Vertrag mit dem Eishallen-Betreiber aushandeln und Gespräche mit unseren Sponsoren führen. Die wirtschaftliche Basis muss stimmen, ehe wir die Kaderplanung angehen. Ich gehe aber davon aus, dass wir auch in der Bayernliga eine Bombenmannschaft auf dem Eis haben werden." Worte, die die Fans mit Applaus goutierten.

Im zweiten Anlauf soll - und muss es schließlich klappen mit Bayernliga-Eishockey an der Saale, nachdem der sportliche Aufstieg in der vergangenen Saison nicht wahrgenommen werden konnte aufgrund nicht erfüllter Voraussetzungen hinsichtlich der Plicht-Mannschaften im Nachwuchsbereich. Diesbezüglich wähnt man sich von Seiten der Kissinger Wölfe diesmal auf der sicheren Seite und wartet gespannt auf die Tagung im April, auf der der Bayerische Eishockey-Verband seine neuen Regularien vorstellen wird.

"In der vergangenen Saison war es eine geschlossene Mannschaftsleistung mit sehr viel Kampf und Willen, dieses Jahr kam ein bisschen mehr die spielerische Komponente zum Vorschein. Ein Nikolai Kiselev oder ein Alexei Zaitsev sind schon sehr fein anzuschauen", sagt Marc Hemmerich, der am 1. Dezember aus Limburg zu seinem Ex-Verein zurückgekehrt war und auf Anhieb die erhoffte Verstärkung in der Defensive war. "Der erneute Aufstieg hat für den gesamten Verein und den Eishockey-Standort Bad Kissingen einen hohen Stellenwert. Du brauchst eine gute erste Mannschaft als Aushängeschild für produktive und erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Hier muss man ein großes Lob an das gesamte, angenehm familiäre Umfeld aussprechen", so der 33-Jährige, der in der Nähe von Mannheim lebt und daher reichlich Zeit im Auto verbringt. "Für mich persönlich ist es einfach ein schönes Gefühl, sportlich etwas bewirkt zu haben. Die ganze harte Arbeit und die vielen 10 000 Kilometer auf der Autobahn haben sich gelohnt. Auch den Mighty Dogs möchte ich übrigens ganz herzlich zum Aufstieg gratulieren."

Als bester Landesligist ihrer Gruppe spielen die Kissinger Wölfe ab Freitag nun den Landesliga-Meister aus in maximal drei Spielen gegen den EHC Klostersee, der mit nur einer einzigen Niederlage durch die Saison stürmte. Für Mikhail Nemirovsky ein ganz besonderer Vergleich, spielt doch auf der anderen Seite mit Bob Wren (43) einer der besten Kumpels. "Wir kennen uns seit unserer Kindheit", sagt "Nemo". Gut möglich, dass der Wölfe-Coach bald wieder nervös ist...

Weitere Bilder auf Infranken.de.

Link zur Pressekonferenz

(Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt)

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Spiel Kalender

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  • - Auswärts

Saison: 2017/2018

1. Mannschaft

Trainer: Mikhail Nemirovsky
Co-Trainer: Michael Rosin

(T) #  1 Donatas Zukovas
(T) # 25 Timo Jung
(T) # 82 Lars Torben Franz (E)

(V) # 19 Simon Eirenschmalz
(V) # 10 Niko Samuel Grönstrand
(V) # 79 Marc Hemmerich
(V) # 29 Domantas Cypas
(V) # 18 Johan Larsson

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky
(S) # 13 Eugen Nold
(S) # 26 Christian Masel
(S) # 17 Anton Seewald
(S) # 27 Alexei Zaitsev
(S) # 44 Brett Wur
(S) #   8 Roman Nikitin
(S) #   7 Viktor Ledin
(S) # 24 Adrian Persch

(S) # 50 Nikolai Kiselev
(S) # 75 Martin Schuler (E)

Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaub

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Woche54
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  • Spieltag

Aufstiegsrunde zur Bayernliga 2017/18

PTeamPtk
1 Kissingen 29
2 Schweinfurt 29
3 Königsbrunn 29
4 Pfaffenhofen 27
5 Amberg 17
6 Buchloe 15
7 Hassfurt 13
8 Moosburg 9

++++Tabelle 2017/18++++

PTeamPtk
1 Amberg 53
2 Hassfurt 52
3 Kissingen 50
4 Schweinfurt 49
5 Königsbrunn 46
6 Dingolfing 37
7 Burgau 27
8 Freising 26
9 Selb 18
10 Vilshofen 18
11 Ulm 14
12 Straubing 3




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