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Domantas Cypas: Ein Leben für den Sport

Domantas Cypas: Ein Leben für den Sport

Kissingen steht vor einer angespannten Personal-Situation, will aber gegen Haßfurt und Schweinfurt spielen. Domantas Cypas kann den Unterschied ausmachen.

Domantas Cypas (rechts) von den Kissinger Wölfen gilt als bester Verteidiger der Liga. Der Litauer lebt für den Sport Eishockey. Foto: Hopf

Dass Domantas Cypas überhaupt zum Eishockey gekommen ist, verdankt er seinen Eltern. "Es war die Idee meines Vaters, aber zum ersten Training hat mich meine Mutter gefahren", sagt der 21-jährige Litauer. Ein Glück für die Kissinger Wölfe, die an diesem Wochenende am Freitag (20 Uhr) erst zu Hause gegen den ESC Haßfurt und am Sonntag (18 Uhr) auswärts in Schweinfurt in der Verzahnungsrunde antreten. Denn die Wölfe können sich immer auf ihren Verteidiger verlassen.

Glücksgriff für Bad Kissingen

Dass Domantas Cypas für die Kissinger spielt, verdanken sie ihrem Torwart Donatas Zukovas: "Ich habe die Saison in Kasachstan begonnen, aber ich wurde aus dem Kader gestrichen und so habe ich all meinen Freunden geschrieben, die Eishockey spielen. Unser Torwart Don hat geantwortet und mir Nemos Nummer gegeben. Das waren super Neuigkeiten für mich." Nicht nur für ihn, auch für die Wölfe war Domantas Cypas ein Glücksgriff. Trainer Mikhail Nemirovsky ist begeistert vom jungen Litauer: "Wenn er Deutscher wäre, würde er zu 100 Prozent DEL spielen. Seine Verteidigung ist besser als 90 Prozent der Verteidiger der zweiten Liga." Der 1,95 Meter große Cypas zeige eine gute Körpersprache auf dem Eis, "er will immer lernen, er ist immer vorbereitet, konzentriert und hat Disziplin auf dem Eis. Das macht ihn zum absoluten Teamplayer", sagt Nemirovsky. Auch Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin bestätigt, dass Domantas "einer der besten Verteidiger der Liga" sei: "Er ist läuferisch sehr stark, spielt mit Kopf, ist konditionell und körperlich in einem sehr guten Zustand. In der Verteidigung füllt er bei uns eine Schlüsselposition."

Kulinarisch ein Franke

Der Litauer lebt für diesen Sport: Seit er 13 Jahre alt ist, reist Domantas Cypas allein durch die Welt, um Eishockey zu spielen. Schweden, Lettland, die USA und Kasachstan stehen bisher auf seiner Liste. "Weil wir in Litauen keine gute Eishockey-Ausbildung haben", erklärt Cypas. Deswegen sieht er seine Familie immer erst im Sommer, wenn die Eishockey-Saison zu Ende ist. Deutschland kennt er bereits von einigen Urlauben mit seiner Familie, als er noch ganz klein war. Als deutsches Lieblingsessen zählt er Hochzeitssuppe und Sauerbraten mit Kloß auf. Kulinarisch eingelebt hat er sich in Franken also bisher schon. Und auf die Fans der Kissinger Wölfe ist Domantas Cypas stolz: "Sie sind immer sehr laut, das mag ich."

Ob die Fans ihn am Freitag gegen Haßfurt zu sehen bekommen, ist bisher noch nicht gewiss. "Es sind noch viele angeschlagen", sagt Rosin ohne Namen zu nennen. "Deshalb werden wir noch sehen, wer am Freitag spielt." Das Derby soll laut Rosin aber auf keinen Fall abgesagt werden. Denn Ausweichtermine gibt es nicht mehr, nachdem das Moosburg-Spiel nun offiziell auf den 9. März verlegt wurde.

Gemeinsame Aktion

"Ich hatte zuletzt sieben Leute plus Torwart im Training, aber das ist keine Ausrede", gibt sich Trainer Mikhail Nemirovsky kämpferisch. "Wir müssen uns auf uns konzentrieren." Trotzdem hofft der Verein auf viel Unterstützung durch die Fans. Denn gemeinsam mit der Fangruppe "Schweinfurter Plärrdeifl" und den Mighty Dogs rufen auch die Kissinger Wölfe zu einer Spendenaktion für Familie Krepelka auf.

Im Vorrundenspiel der Haßfurter gegen Freising wurde Petr Krepelka damals unverschuldet schwer verletzt und befindet sich seitdem in der Murnauer Klinik. Um seine Mutter, die deshalb in Murnau ist und für Unterkunft und Verpflegung selbst aufkommen muss, zu unterstützen, spendet der EC Bad Kissingen am Freitag von jeder verkauften Eintrittskarte einen Euro an Familie Krepelka. Zusätzlich werden Spendenboxen am Eingang und an den Essens- und Getränkeständen stehen. "Ich hoffe, es geht etwas zusammen, um die Familie finanziell zu unterstützen", sagt Michael Rosin.

Aber auf dem Eis soll es trotzdem nicht freundschaftlich zugehen. "Das Ziel muss sein, möglichst viel an Punkten mitzunehmen. Was letztendlich am Sonntag rauskommt, kann ich erst dann sagen. Die Jungs sollen aber gesund vom Eis gehen, und der sportlich Bessere soll gewinnen. Wenn bei uns die Tagesform nicht reichen sollte, dann ist es so. Es ist gerade mal Halbzeit in der Verzahnungsrunde, da ist noch nichts entschieden."

Bei Haßfurt wird definitiv Max Hildenbrand nach seiner Matchstrafe aus dem Amberg-Spiel fehlen. Der Verteidiger bekommt für seinen Stockschlag seitens des Bayerischen Eissportverbandes eine größere Sperre, wobei die die Höhe noch nicht benannt wurde.

(Quelle: Infranken.de Pia Schmitt)

Spielverlegung Auswärtsspiel Moosburg


*** BREAKING NEWS ***

Das Auswärtsspiel in Moosburg musste aufgrund beruflicher Abwesenheit von Spielern und der Verletzten/Krankenliste unsererseits nach Rücksprache mit den Verantwortlichen vom Verband und dem EV Moosburg e.V. verlegt werden. Wir freuen uns bereits jetzt auf das neu angesetzte Spiel in Moosburg, da wir dieses Spiel unbedingt spielen wollen.

Nachholtermin Termin 9.3.2018 19:30 Uhr in Moosburg

*** BREAKING NEWS ***

Die # 21 Charles Müller (berufliche Gründe) und # 22 Lukas Zänglein (langwierige Schulterverletzung) fallen bis zum Saisonende komplett aus. Wir wünschen Lukas schnelle Genesung und einen guten Start in der Folgesaison 2018/2019. Die #78 Mikhail Nemirovsky plagt immer noch seine Schulterverletzung  vom Spiel in Königsbrunn, ein möglicher Einsatz in den nächsten Wochen kann noch nicht vorausgesagt werden.

Der Rest der Mannschaft greift ab der nächsten Woche wieder an.

Bad Kissingen: Ein bescheidener Tabellenerster

Bad Kissingen: Ein bescheidener Tabellenerster

Die Kissinger Wölfe gewinnen auch in Haßfurt und bleiben an der Tabellenspitze. Trotzdem wird sich auf dem Erfolg nicht ausgeruht.

Haßfurts Daniel Hora (rechts, im Zweikampf mit Kissingens Johan Larsson) schaltete sich immer wieder ins Haßfurter Angriffsspiel mit ein. Vergebens. Auch in dieser Szene war letztlich Endstadion bei Kissingens Schlussmann Donatas Zukovas. Foto:Ralf Naumann

ESC Haßfurt - EC Bad Kissinger Wölfe 3:9 (1:3, 2:2, 0:4).

Schon in den ersten fünf Minuten schien die Revanche für die zwei Niederlagen in der Vorrunde perfekt: Zu diesem Zeitpunkt führte Bad Kissingen nach Treffern von Niko Samuel Grönstrand und zweimal Christian Masel bereits mit 3:0."Wir haben stark angefangen und mit Volldruck gespielt, aber nach der Führung haben wir es wieder schleifen lassen", sagte Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin. Deshalb kam Haßfurt besser ins Spiel und erzielte auch den Anschlusstreffer durch Michal Babkovic. "Haßfurt hat Torwartprobleme, ihre Nummer Eins im Tor ist weggefallen. Aber keiner ist an den Gegentoren schuld, denn so schön, wie die Tore herausgespielt waren, hätte das kein Torwart gehalten", sagte Rosin.

Keine Zeit für Wehwehchen

Das zweite Drittel fand auf Augenhöhe statt. "Es war wie eine Welle: Hoch, runter, hoch, runter. Aber: Wenn wir aufdrehen mussten, haben wir es getan", so Rosin. Anton Seewald (23.) und Alexei Zaitsev (31.) trafen zwar zum 1:4 und 1:5, aber die vielen Chancen, die die Wölfe liegen gelassen hatten, nagten an den Verantwortlichen. "Nach dem zweiten Drittel hat es in der Kabine auch gescheppert", sagte Michael Rosin. Denn Jakub Sramek (33.) und Philipp Bates (35.) stellten auf ein 2:2-Unentschieden im zweiten Abschnitt. Vielleicht lag die zwischenzeitliche Verunsicherung auch daran, dass Verteidiger Domantas Cypas im zweiten Drittel nicht mitwirken konnte. Er musste mit einem Schnitt in der Lippe erstmal geklammert werden. "Er ist hart im Nehmen", im dritten Drittel war er wieder auf dem Eis und schoss sogar das Abschluss-Tor der Kissinger.

Spieler halten zusammen

"Marc Hemmerich war aufgrund seiner Sperre nicht dabei, Lukas Zänglein ist an der Schulter verletzt und Charles Müller steht gerade aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Die anderen Spieler müssen das dementsprechend auffangen", zählte Rosin die personelle Situation auf. Deswegen war er stolz auf seine Wölfe: "Sie haben sehr clever gespielt, im letzten Drittel ging es dann Schlag auf Schlag." Zweimal Nikolai Kiselev, Christian Masel und genannter Domantas Cypas vollendeten zum 9:3-Auswärtssieg.

Haßfurts Trainer fassungslos

"Im letzten Drittel hat bei Bad Kissingen wieder alles geklappt und wir, ich weiß nicht. Bei uns so gut wie nichts. Es war heute einfach schrecklich", nahm Haßfurts Trainer Martin Reichert kein Blatt vor den Mund und fasste das Derby aus Haßfurter Sicht mit einem Wort zusammen: "Grottenschlecht."

Die ca. 120 mitgereisten Kissinger Fans machten gute Stimmung und wurden mit dem zweiten Derby-Sieg belohnt. Doch die Kissinger werden sich auf ihrem momentanen Erfolg nicht einfach ausruhen. "Jetzt fahren wir am Freitag erstmal nach Moosburg, dann kommen die Derbys in umgekehrter Reihenfolge, Haßfurt zu Hause und in Schweinfurt", sagte Michael Rosin. Zeit zum Genießen bleibt da nicht: "Feiern können wir auch hinterher."

(Quellen: Infranken.de Pia Schmitt)

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Spiel Kalender

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  • - Auswärts

Saison: 2017/2018

1. Mannschaft

Trainer: Mikhail Nemirovsky
Co-Trainer: Michael Rosin

(T) #  1 Donatas Zukovas
(T) # 25 Timo Jung
(T) # 82 Lars Torben Franz (E)

(V) # 19 Simon Eirenschmalz
(V) # 10 Niko Samuel Grönstrand
(V) # 79 Marc Hemmerich
(V) # 29 Domantas Cypas
(V) # 18 Johan Larsson

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky
(S) # 13 Eugen Nold
(S) # 26 Christian Masel
(S) # 17 Anton Seewald
(S) # 27 Alexei Zaitsev
(S) # 44 Brett Wur
(S) #   8 Roman Nikitin
(S) #   7 Viktor Ledin
(S) # 24 Adrian Persch

(S) # 50 Nikolai Kiselev
(S) # 75 Martin Schuler (E)

Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaub

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Woche54
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  • Spieltag

Aufstiegsrunde zur Bayernliga 2017/18

PTeamPtk
1 Kissingen 29
2 Schweinfurt 29
3 Königsbrunn 29
4 Pfaffenhofen 27
5 Amberg 17
6 Buchloe 15
7 Hassfurt 13
8 Moosburg 9

++++Tabelle 2017/18++++

PTeamPtk
1 Amberg 53
2 Hassfurt 52
3 Kissingen 50
4 Schweinfurt 49
5 Königsbrunn 46
6 Dingolfing 37
7 Burgau 27
8 Freising 26
9 Selb 18
10 Vilshofen 18
11 Ulm 14
12 Straubing 3




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