0
Tage
0
Stunden
0
Minuten
0
Sekunden
Nächstes Spiel
EC Kissinger Wölfe
SE Freising
EC Kissinger Wölfe
--
SE Freising
HomeDie Wölfe
Letztes Spiel
ERV Schweinfurt
EC Kissinger Wölfe
ERV Schweinfurt
31
EC Kissinger Wölfe

Kissinger Wölfe: Lust auf neue Abenteuer

Kissinger Wölfe: Lust auf neue Abenteuer



Am Sonntag (18 Uhr) steht gegen den EHC Königsbrunn das erste Heimspiel auf dem Programm. Davor gilt es in Amberg zu bestehen.

Noch vor dem Interviewtermin wird natürlich angepackt. Neue Banner, echte Blickfänge, sind gekommen. Und müssen jetzt ihren Platz in der Eishalle finden. Idealismus in allen Ehren, aber ohne ein vernünftiges Sponsoring ist Eishockey-Sport halt nicht zu finanzieren. Und die Ziele in Bad Kissingen sind hoch. "Wir wollen an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen", sagt Michael Rosin. Da hatten die Kissinger Wölfe schließlich mit dem sportlichen Aufstieg in die Bayernliga so etwas wie ein Eishockey-Wunder vollbracht, ehe der Bayerische Eissport-Verband in der Sommerpause den Daumen senkte aufgrund nicht erfüllter Voraussetzungen.

Mit positiver Energie

Die Enttäuschung darüber soll in positive Energie umgewandelt werden, und dafür wurde wieder ein schlagkräftiger Kader zusammengestellt, der sich auch in der Breite sehen lassen kann. Schade, dass das finnische Verteidiger-Duo gesprengt ist, weil Rami Heikkilä nicht aus seiner Heimat losgeeist werden konnte. Ganz im Gegensatz zu Niko Samuel Grönstrand, der mit Georgiy Buga, Richard Adam und Adrian Persch gleich drei neue Defensivkollegen bekommt. Dazu gesellt sich der alte und neue Kapitän Simon Eirenschmalz, womit der chronische Verteidigermangel der Vorsaison Geschichte sein dürfte. Zwischen den Pfosten stehen wieder der litauische Ausnahme-Goalie Donatas Zukovas sowie Timo Jung und Lars Torben Franz.

Der Königstransfer

Auch in der Offensive haben sich die Wölfe prächtig verstärkt. Als Königstransfer entpuppen könnte sich die Verpflichtung von Anton Seewald. Der Neuzugang aus der dritten russischen Liga hatte bei der 6:7-Niederlage zum Saisonauftakt beim ESC Haßfurt schließlich drei Tore erzielt. Einiges erwartet werden darf auch von Nikolai Varianov, Marc Zajic und Brett Wur. Für geballte Routine sorgen Spielertrainer Mikhail Nemirovsky, Roman Nikitin, Eugen Nold und Viktor Ledin, die dem Verein ebenso treu geblieben sind wie die jungen Wilden um Christian Masel und Lukas Zänglein. Richtung Erfurt hat den Verein Chad Evans verlassen.

Ein Kader, der Erfolg verspricht. Und der möglichst viele Fans in die Halle locken soll. Denn mit dem Verkauf an den neuen Investor (lesen Sie hierzu auch die Story auf der Titelseite dieser Ausgabe) sind auch die Ausgaben für den Trainings- und Spielbetrieb gestiegen. "Die deutlich höheren Kosten hoffen wir durch Sponsoring, Mitgliedsbeiträge und Arbeitsstunden zu refinanzieren", sagt der Vorsitzende, der seit den jüngsten Neuwahlen unterstützt wird von Ralph Kiesel als seinem Stellvertreter und Daniel Wehner als dem Herrn der Finanzen. "Seit Jahren bin ich Fan der Wölfe. Und dann hat es sich halt so ergeben, dass ich Verantwortung übernommen habe. Die vergangenen Monate waren eine echte Herausforderung, weil wir uns ja erst mit dem Verkauf der Halle um die Kaderplanung kümmern konnten", erzählt Kiesel. Spielernamen wurden diskutiert, Probetrainings vereinbart und im besten Falle Vertragsabschlüsse getätigt nach bestandenem Gesundheits-Check. Stolz sind die Verantwortlichen auch darauf, dass in der vergangenen Saison ein mittlerer fünfstelliger Betrag zur Schulden-Tilgung aufgebracht werden konnte, "ohne neue Schulden zu machen", wie Rosin betont.
Am Wochenende geht es sportlich gleich richtig zur Sache mit dem Doppelspieltag am Freitag (20 Uhr) in Amberg und mit dem ersten Heimspiel der Saison am Sonntag (18 Uhr). Mit einem 4:3-Sieg über den EV Dingolfing in die Saison gestartet ist der ERSC Amberg. Mit 4:1 hatten die Oberpfälzer bereits geführt, sogar einen Penalty verschossen, ehe um den Sieg gezittert werden musste. Die Spiele in jüngerer Vergangenheit waren mitunter höchst emotional, und auch diesmal darf ein enges Spiel erwartet werden. Verstärkt haben sich die "Löwen" nämlich unter anderem mit Dan Heilman. Der mittlerweile 42-Jährige trug in der vergangenen Saison das Trikot des Oberligisten VER Selb und hat auch eine Schweinfurter Vergangenheit aus der Saison 2009/2010. Weitere Neuzugänge sind Simon Bogner (EV Pegnitz), Felix Köbele (EHC Neuwied) und Thomas Schreier (Blue Devils Weiden). Womöglich nicht im Kader der "Lions" stehen wird der Ex-Kissinger Andi Hampl, der im Testspiel gegen den EV Pegnitz (2:3) nach einem harten Check und minutenlanger Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Wiedersehen mit den Pinguinen

Zu den Mitfavoriten um den Aufstieg in die Bayernliga wird auch der Sonntags-Gegner vom EHC Königsbrunn gezählt, der allerdings mit einer 1:4-Niederlage in Schweinfurt klar kommen muss. In der vergangenen Saison zogen die "Pinguine" im Playoff-Halbfinale in drei Spielen den Kürzeren gegen die Wölfe, die somit doppelt motivierte Gäste erwarten dürfen. Allerdings müssen die Schwaben den kurzfristigen Abgang ihres erfahrenen Verteidigers Markus Jänichen verkraften. Auf unbestimmte Zeit fehlen Hans-Jörg Traxinger und wohl auch Top-Scorer Henning Schütz. Einziger Kontingentspieler der von Alexander Wedl trainierten Brunnenstädter ist der treffsichere US-Amerikaner Hayden Trupp.

Quelle: Infranken.de ( Jürgen Schmitt )

Wölfe starten mit knapper Derby-Niederlage

Wölfe starten mit knapper Derby-Niederlage

Wohl jeder, der am Sonntagabend im Haßfurter Eisstadion war, wird zustimmen: Das war Werbung für Eishockey.

ESC Haßfurt - EC Bad Kissingen 7:6 (2:3, 3:2, 2:1).

In einem wahren Krimi zur besten Tatort-Zeit lieferten sich die Haßfurter "Hawks" und die Wölfe des EC Bad Kissingen einen tollen Schlagabtausch von der ersten bis zur letzten Minute. Nach der Schlusssirene hatten die Hausherren im Auftaktderby der Landesligasaison 2017/2018 knapp mit 7:6 die Nase vorn.

Exzellente Goalies

Kein Wunder, dass der Jubel bei den meisten der gut 600 Zuschauer riesengroß war. "Besser für die Landesliga geht's wirklich nicht", zeigte sich auch Martin Reichert begeistert, obwohl ihm während der Partie nicht nur einmal der Atem stockte. Der ESC-Trainer sah jedenfalls zwei "zwei gleichwertige Mannschaften" mit "zwei sehr guten Torhütern. Die haben hervorragend gehalten", gab es ein Sonderlob für den ESC-Hexer Martin Hildenbrand sowie seinem gegenüber, dem Litauer Donatas Zukovas, die beide reihenweise Großchancen zunichte machten. Zumindest in der Anfangsphase aber schien sich die Partie recht einseitig zu entwickeln, denn die beiden Tschechen im ESC-Dress, Jakub Sramek und Petr Krepelka, die zusammen elf Scorerpunkte (fünf Tore) zum Erfolg beitrugen, brachten die Haßfurter innerhalb von nur 39 Sekunden schnell mit 2:0 in Führung (2./3.). Dies beeindruckte die Kurstädter, die keine einzige Vorbereitungspartie bestritten haben, jedoch nicht wirklich. Die mit zahlreichen exzellenten Spielern bestückte Mannschaft, die später von drei auf zwei Reihen umstellte, schlug dank der sehenswerten Vorstellung eines Neuzuganges zurück: Anton Zeivald, 20 Jahre junger Russe aus der dortigen 3. Liga seines Heimatlandes, brachte das Wolfsrudel mit einem lupenreien Hattrick erstmals nach vorne (8./10./16.). Der ehemalige Haßfurter Eugen Nold erhöhte nach dem ersten Seitenwechsel dann auf 2:4 (26.), womit sich die hochklassige Partie total gedreht hatte und nun die gut 100 Kissinger Anhänger lautstark jubelten. Davon wiederum zeigten sich die "Hawks" nur kurz geschockt, denn der unbändige Siegeswille war weiter vorhanden. Georg Lang (33./37.) sowie dazwischen der überragend auftrumpfende Jakub Sramek, nach der Begegnung zum ESC-"Spieler des Abends" gewählt, brachten mit einem fulminanten Zwischenspurt wieder die Gastgeber nach vorne. Kissingens Roman Nikitin markierte in der Schlussminute des zweiten Abschnittes schließlich das 5:5 (40.), sodass für die letzten 20 Minuten für Hochspannung gesorgt war.

Später Knockout

Nach zwei weiteren Treffern für beide Kontrahenten - Sramek erhöhte mit seinem dritten ESC-Treffer auf 6:5 (46.), Christian Masel glich erneut aus (58.) - war es schließlich Petr Krepelka, der 104 Sekunden vor der Schlusssirene EC-Keeper Donats Zukovas zum siebten Male am Sonntagabend überwand und den Siegtreffer erzielte (59.). Zwar bemühten sich EC-Spielertrainer Mikhail Nemirowski und Co. um einen weiteren Ausgleich, letztlich jedoch vergebens.
"Die Mannschaft hat es sich letztlich verdient", sagte Martin Reichert zum Sieg und fügte hinzu: "Hier zu Hause gegen die Wölfe gewinnen. Es gibt nichts Schöneres und macht Lust auf mehr." Auch David Franek, der zwar nur einen Assist zum Erfolg besteuerte, während der 60 Minuten aber eine tadellose Leistung bot, war bis auf einige Ausnahmen zufrieden mit dem ersten Pflichtauftritt der Hawks. "Es ist schon schwer, gegen Kissingen zu spielen. Die sind erfahren und waren wirklich sehr gut", war er deshalb mit hartumkämpften Derbysieg einverstanden. "Super, super", so der 31-Jährige.

Zwei Verteidiger im Wartestand

Nicht unzufrieden war trotz der Niederlage Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin, schließlich hatten den Gästen mit Niko Grönstrand und Richard Adam zwei defensive Stützen aufgrund noch nicht vorhandener Spielberechtigung gefehlt, sodass gelernte Stürmer auf die Verteidiger-Position rückten. Darunter auch der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Kanadier Brett Wur, der zuletzt in Italien aktiv war und sich über einen Spielervermittler selbst bei den Kurstädtern ins Gespräch gebracht hatte. "Man hat schon gesehen, dass uns noch die Feinjustierung fehlt aufgrund der schwierigen Trainingsumstände. Aber die Ansätze in unserem Spiel waren vielversprechend", so Rosin, der ab Dienstag mit eigenem Eis im Wolfsbau rechnet. Am Freitag treten Nemirovsky und Co. beim ERSC Amberg an, ehe am Sonntag (18 Uhr) das erste Heimspiel gegen den EHC Königsbrunn stattfindet.
 
Quelle: Infranken.de (Ralf Naumann)

Verteidigerpositionen besetzt

Richard ADAM wechselt vom ERV Schweinfurt und Adrian Persch vom ERSC Amberg zu den Wölfen.

Mit der Besetzung der noch fehlenden Positionen in der Defence ist die Kaderplanung bis zur nächsten Wechselfrist abgeschlossen.

Herzlich Willkommen im Wolfsbau.

Richard Adam bei Elite Prospects

Adrian Persch bei RODI DB

 Wir freuen uns auf die bevorstehende Saison.

Seite 7 von 60

Spiel Kalender

  • Dezember
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    857128613
45678658987110
11121314151687817
18192021883222324
25262728293031
  • - Heim
  • - Auswärts

Saison: 2017/2018

1. Mannschaft

Trainer: Mikhail Nemirovsky
Co-Trainer: Michael Rosin

(T) #  1 Donatas Zukovas
(T) # 25 Timo Jung
(T) # 82 Lars Torben Franz

(V) # 19 Simon Eirenschmalz
(V) # 10 Niko Samuel Grönstrand
(V) # 79 Marc Hemmerich
(V) # 29 Domantas Cypas
(V) # 21 Charles Müller
(V) # 18 Johan Larsson
(V) # tbd

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky
(S) # 13 Eugen Nold
(S) # 26 Christian Masel
(S) # 17 Anton Seewald
(S) # 27 Alexei Zaitsev
(S) # 44 Brett Wur
(S) #   8 Roman Nikitin
(S) #   7 Viktor Ledin
(S) # 22 Lukas Zänglein

(S) # 30 Nikolai Varianov
(S) # 24 Adrian Persch

(S) # 77 Georgiy Buga
(S) # 75 Martin Schuler
(S) # 37 Jevgenij Prochorow

(S) # tbd
(S) # tbd
(S) # tbd

Betreuer:

Nico Achilles
Freddy "das Tier" Schaub

Heute11
Gestern263
Woche1575
Monat4769
Insgesamt244455

Aktuell sind 7 Gäste und keine Mitglieder online

  • Spieltag

++++Tabelle 2017/18++++

PTeamPtk
1 ERV Schweinfurt 37
2 ERSC Amberg 36
3 ESC Hassfurt 36
4 EC Kissinger Wölfe 35
5 EV Dingolfing 28
6 SE Freising 25
7 EHC Königsbrunn 24
8 ESV Burgau 2000 17
9 VfE Ulm/Neu-Ulm 16
10 VER Selb 12
11 ESC Vilshofen 12
12 EHC Straubing 0





Go to top

NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand