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Kissinger Wölfe wollen nahtlos an alte Saison anknüpfen

Die Kissinger Wölfe müssen zur ungewohnten Zeit zum EHC Straubing. Trotz der Verbreiterung des Kaders ist die individuelle Qualität nicht verloren gegangen.

EHC Straubing - EC Kissinger Wölfe (Samstag, 20 Uhr)

Eine weite Auswärtsfahrt steht den Kissinger Wölfen (3./4) bevor: Es geht ins um die 300 Kilometer entfernte Straubing zum EHC (12./0). Dreieinhalb bis vier Stunden Fahrtzeit muss man einplanen. Umso besser, dass Vorstand Michael Rosin einen großen Bus geordert hat. "Ich habe mich extra für einen großen Bus entschieden, weil ich will, dass die Fans mit der Mannschaft zusammen anreisen können. Weil wir da weitermachen wollen, wo wir letzte Saison aufgehört haben", sagt Rosin und meint damit den Zusammenhalt, der zwischen Team und Anhängern entstanden war. Die Zuschauerzahl vom ersten Heimspiel der Saison beweist, dass es nahtlos weitergeht mit dem Hype um den Eishockey in Bad Kissingen und mit der Liebe der Fans zum Verein.

Alle Wölfe fit und dabei

Dabei ist der Samstag ein ungewohnter Tag für ein Spiel der Kissinger Wölfe. Doch Michael Rosin freut sich darüber: Während Straubing bereits einen Tag zuvor gegen Amberg antreten muss, haben die Kissinger sowohl den Freitag als auch den Sonntag frei, können sich also ganz auf das eine Spiel konzentrieren. Laut Rosin sind alle Spieler fit und in Straubing dabei. Auf das Ergebnis des Auswärtsspiels aus der Vorsaison angesprochen, bei dem die Kissinger Wölfe erst 4:0 geführt hatten und dann noch mit 7:8 verloren, antwortet der Vorstand: "Mit den Änderungen im Kader sind jetzt viele nicht mehr dabei, die damals unnötige Strafzeiten provoziert haben. Und in Unterzahl zu spielen ist immer ein Nachteil." Mit seinem neuen Kader ist er auf alle Fälle zufrieden. Vor allem in der Defensive haben sich die Kissinger enorm verstärkt. "Das war mit auch wichtig nach dem kurzfristigen Weggang von Marc Hemmerich. Die Mannschaft ist nun wesentlich besser als im letzten Jahr aufgestellt, aber die individuelle Qualität ist nicht verloren gegangen", sagt Michael Rosin.

Ob es ein Vor- oder ein Nachteil ist, dass Straubing bereits einen Tag vorher gegen Amberg spielt, kann und will Rosin nicht beantworten. "Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden. Amberg ist für Straubing natürlich ein Brocken. Ich kann mir vorstellen, dass es ein kräftereibendes Spiel wird, aber ein gesunder Körper sollte ein Spiel am Tag zuvor wegstecken können."

Leistung auf's Eis bringen

Apropos gesunder Körper: Der Fitnesszustand der eigenen Spieler ist ja bereits ein Thema gewesen. "Nun gut, in einer Woche wird sich nicht viel geändert haben. Eine Vorbereitung im Winter ist eigentlich zu spät, aber wir kriegen das hin. Die Jungs müssen sowohl im Training mehr Gas geben als auch ihre Leistung am Samstag auf's Eis bringen. Dafür trainieren wir die ganze Woche hart." Neben drei Trainingszeiten unter der Woche gibt es immer wieder Freiraum für die Spieler, neben dem normalen Training auf's Eis zu gehen. "Wenn sie es jetzt noch schaffen, so zusammenzuspielen, wie Nemo und ich uns das vorstellen, dann kriegen wir das hin, weil die Qualität der einzelnen Spieler entsprechend hoch ist."

Was ihn und die Mannschaft unter der Woche bewegt hat, ist natürlich die schwere Verletzung des jungen Haßfurter Spielers Petr Krepelka. Der war beim Auswärtsspiel seines ESC Haßfurt in Freising nach versuchten Torabschluss scheinbar ins Straucheln geraten und im Fallen mit dem Kopf in die Bande geknallt. Der 22-Jährige wurde operiert und befindet sich seitdem im künstlichen Koma. "Es tut mir echt leid für den Spieler und für Haßfurt. Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, der Junge kommt schnell wieder auf die Beine", drückt Rosin sein Mitgefühl aus.

Quelle: Infranken.de Pia Schmitt)

Einige Spieler der Wölfe haben im Sommer zu viel Eis gegessen

Die Kissinger Wölfe gewinnen ihr erstes Saisonspiel. Währenddessen erleidet der Haßfurter Petr Krepelka einen Wirbelbruch.

 

Um klare Ansagen, ob auf oder neben dem Eis, ist sich Kissingens Spielertrainer Mikhail Nemirovsky (links) nie zu schade. (Foto: Hopf)

Kissinger Wölfe - EHC Königsbrunn 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).

Als die Spieler längst mit einem Feierabend-Bier auf den ersten Saisonsieg anstießen, absolvierte Georgiy Buga in voller Montur eine Extraschicht auf dem Eis. Nicht die schlechteste Idee, denn der Fitness-Zustand ist tatsächlich aktuell ein Thema bei den Kissinger Wölfen. Die Motivation des 17-Jährigen wünscht sich sein Trainer auch von anderen Akteuren. "Fünf bis sieben Spieler bei uns haben im Sommer offensichtlich zu viel Eis gegessen. Das ist nicht fair denjenigen gegenüber, die sich professionell auf die Saison vorbereiten", sagte Mikhail Nemirovsky. Der mittlerweile 43-Jährige will das zähe Spiel seiner Mannschaft eben nicht nur auf die kaum vorhandene Vorbereitung schieben. "Wir hätten eigentlich schon Mitte September Eis gebraucht und nicht erst vier Wochen später. Jetzt müssen wir uns halt möglichst schnell einspielen." Umso wichtiger ist die Eigenverantwortung der Spieler, was den konditionellen Zustand betrifft. Weshalb Michael Rosin seinen Trainer verbal stützt. "Wenn das so weitergeht, hat das Konsequenzen. Dann trennen wir uns von Spielern. Eine solche Blöße, dass mir der Gegner davon rennt, hätte ich mir während meiner Eishockey-Karriere nicht erlaubt", so das Vereins-Oberhaupt. Ordentlich Klartext wird da also derzeit gesprochen, weshalb die Stimmung trotz Sieg eben eher gedämpft war in der Kabine. "Wir müssen künftig für mehr Druck und Tempo sorgen. Und die Jungs müssen ihre Rollen akzeptieren. Ich bin kein Piano-Spieler. Und ich weiß das. Jeder muss das tun, was er kann", sprach Nemirovsky, der ein explizites Lob zumindest in Richtung Niko Grönstrand, Richard Adam, Christian Masel und Brett Wur weitergab. "Die Jungs haben viele Zweikämpfe gewonnen. Und das ist die Basis für Erfolg."

Eishockey-Boom in Kissingen

Trotz Traumwetter hatten sich am frühen Abend offiziell 460 Zuschauer in der Halle eingefunden - eine sensationelle Zahl für ein erstes Saisonspiel. Der Eishockey-Boom in der Kurstadt setzt sich fort. Verwöhnt wurden die gut gelaunten Fans nicht unbedingt, aber unter dem Strich zählten allein die drei Punkte gegen einen Gegner, der ebenfalls zu den stärkeren Teams der Liga gezählt werden muss, aber ähnlich schwach in die Saison gestartet ist mit nur einem Sieg aus drei Spielen, geholt am Freitag beim 4:3 über Dingolfing. Mit einer 2:0-Führung durch die Treffer von Anton Zeivald (5.) und Kapitän Simon Eirenschmalz (36.) ging es ins finale Drittel, in das die Schwaben perfekt starteten mit dem Anschlusstreffer von Maximilian Arnawa in Überzahl (41.). Kein Grund zur Kissinger Klage aber, denn unter dem Strich passte die Disziplin bei gerade mal vier Strafzeiten für die Wölfe, nur eine mehr hatten sich die "Pinguine" erlaubt. In einem jetzt offenen Spiel bewies Kissingens Goalie Donata Zukovas mehrmals seine Extraklasse. Für die Entscheidung sorgte schließlich Grönstrand (49.) mit einer famosen Einzelleistung. Bereits drei Minuten vor Spielende nahmen die Gäste ihren Torhüter vom Eis. Gleich dreimal verfehlten die Kurstädter um Zentimeter das leere Tor. Weiter geht es für die Kissinger Wölfe mit dem Gastspiel am Samstag in Straubing, das nächste Heimspiel findet am Freitag, 27. Oktober, statt, wenn zum schnellen Rückspiel der ERSC Amberg gastiert. Bis dahin sollten die Wölfe an der Fitness und am eigenen Rollenverständnis arbeiten. Einen übel gelaunten Nemirovsky möchte schließlich niemand in der eigenen Kabine haben.

Freising - Haßfurt abgebrochen

Das Auswärtsspiel des ESC Haßfurt in Freising ist beim Stand von 3:3 in der ersten Drittelpause abgebrochen worden. Grund dafür ist die schwere Verletzung des Tschechen Petr Krepelka. Der 22-Jährige war nach einem Torabschluss ins Straucheln geraten und ohne gegnerische Einwirkung mit dem Kopf gegen die Bande geknallt. Krepelka blieb regungslos auf dem Eis liegen und konnte sich nicht bewegen. Immerhin war er ansprechbar und wurde nach der Erstversorgung in die Murnauer Uniklinik geflogen. Zunächst wurde die Partie fortgesetzt, ob der Ungewissheit bat ESC-Trainer Martin Reichert in der ersten Pause aber um den Abbruch. Nach einer sofortigen Operation befand Petr Krepelka sich im künstlichen Koma, er hat sich den fünften Wirbel gebrochen.

Der EC Bad Kissinger Wölfe e.V. wünschen Petr eine schnelle Genesung und gute Besserung. Diese Meldung ist echt ein Schock für alle die diese Sportart lieben.

Quelle: Infranken.de (Jürgen Schmitt)

 

Michael Rosin fordert mehr Leistung ein

Die Kissinger Wölfe verlieren in Amberg nach Verlängerung. Der Wölfe-Boss sieht bei einigen Akteuren noch Luft nach oben.

Erwartet kampfbetont verlief am Freitagabend die Begegnung der Kissinger Wölfe (schwarze Trikots) in Amberg (Fotos:Andreas Brückmann)

ERSC Amberg - Kissinger Wölfe 2:1 n.V. (0:1, 1:0, 0:0, 1:0).

"Am Sonntag ist ein Sieg gegen den EHC Königsbrunn ein Muss." Ja, Michael Rosin zieht früh die Zügel an. Mit nur einem Punkt aus zwei Spielen gibt sich der Vorsitzende der Kissinger Wölfe jedenfalls nicht zufrieden. Nun gut, aufgrund der späten Eiszeit in eigener Halle war die Vorbereitung bekanntlich alles andere als optimal, nicht ein einziges Testspiel hatten die Kurstädter bestreiten können. Aber der Kader ist in Sachen Qualität und Quantität richtig gut aufgestellt und eigentlich für einen Spitzenplatz gebucht. "Die ersten zwei Drittel waren ausgeglichen und liefen nicht schlecht für uns", erinnert sich Rosin an den Freitagabend. Musste dann freilich konstatieren, dass die Unparteiischen dann im Zweifelsfall zu Gunsten der Oberpfälzer entscheiden sollten. Die fünfminütige Verlängerung wurde dennoch erreicht, die seit dieser Saison mit Goalie und drei Spielern auf jeder Seite gespielt wird. Die Folge ist ein noch schnelleres Spiel, in dem Fehlpässe noch extremer bestraft werden. Oder Fehlentscheidungen eine noch gravierende Auswirkung haben.

Der Pfiff bleibt aus

"Das war ein Stockfoul gegen Christian Masel, der Schiedsrichter hat aber weiterlaufen lassen", berichtet Rosin von der Spiel entscheidenden Szene in der zweiten Minute der Verlängerung. Nutznießer war Ambergs Neuzugang Dan Heilman, der Wölfe-Goalie Donatas Zukovas keine Abwehrchance ließ. Nach Assist übrigens von Andreas Hampl. Nach einer Kopfverletzung aus einem Testspiel hatte sich der Ex-Kissinger überraschend einsatzbereit gemeldet. Noch mehr ärgerte sich Rosin freilich über den mangelhaften Einsatz einiger seiner Akteure. "Nicht alle haben ihre Leistung abgerufen, das war schon bei der Niederlage in Haßfurt der Fall. In unserem Sport muss man Vollgas geben, da reichen 60 Prozent halt nicht", echauffierte sich der Rudel-Boss, nahm dabei Verteidiger und Stürmer gleichermaßen in Verantwortung. Eine ähnliche Brandrede hatte Rosin schon in der Vorsaison halten müssen - mit positiver Wirkung.

In Führung gegangen waren die Wölfe durch einen Treffer von Verteidiger Niko Samuel Grönstrand nach Masel-Zuspiel (9.), den letzten Treffer in der regulären Spielzeit hatte Ambergs Lukas Salinger im Mitteldrittel erzielt (22.). In der erwartet kampfbetonten Partie vor knapp 300 Zuschauern handelten sich die Akteure beider Mannschaften jeweils sieben Zweiminuten-Strafen ein, dazu kam eine Zehnminuten-Strafe gegen Grönstrand.

Quelle: Infranken.de (Jürgen Schmitt)

 

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Spiel Kalender

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  • - Heim
  • - Auswärts

Saison: 2017/2018

1. Mannschaft

Trainer: Mikhail Nemirovsky
Co-Trainer: Michael Rosin

(T) #  1 Donatas Zukovas
(T) # 25 Timo Jung
(T) # 82 Lars Torben Franz

(V) # 19 Simon Eirenschmalz
(V) # 10 Niko Samuel Grönstrand
(V) # 79 Marc Hemmerich
(V) # 29 Domantas Cypas
(V) # 21 Charles Müller
(V) # 18 Johan Larsson
(V) # tbd

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky
(S) # 13 Eugen Nold
(S) # 26 Christian Masel
(S) # 17 Anton Seewald
(S) # 27 Alexei Zaitsev
(S) # 44 Brett Wur
(S) #   8 Roman Nikitin
(S) #   7 Viktor Ledin
(S) # 22 Lukas Zänglein

(S) # 30 Nikolai Varianov
(S) # 24 Adrian Persch

(S) # 77 Georgiy Buga
(S) # 75 Martin Schuler
(S) # 37 Jevgenij Prochorow

(S) # tbd
(S) # tbd
(S) # tbd

Betreuer:

Nico Achilles
Freddy "das Tier" Schaub

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Aktuell sind 80 Gäste und keine Mitglieder online

  • Spieltag

++++Tabelle 2017/18++++

PTeamPtk
1 ERV Schweinfurt 37
2 ERSC Amberg 36
3 ESC Hassfurt 36
4 EC Kissinger Wölfe 35
5 EV Dingolfing 28
6 SE Freising 25
7 EHC Königsbrunn 24
8 ESV Burgau 2000 17
9 VfE Ulm/Neu-Ulm 16
10 VER Selb 12
11 ESC Vilshofen 12
12 EHC Straubing 0





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