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Kissinger Wölfe lassen gegen Erding zu viel zu

Der Kissinger Minikader verliert trotz großen Kampfes ein turbulentes Spiel in Erding. Unter die ersten Vier der Aufstiegsrunde zu kommen, wird für die Wölfe sehr schwer.


Erding Gladiators - Kissinger Wölfe 7:3 (0:1, 3:2, 4:0).

Erding, immer wieder Erding. Schon zum dritten Mal in dieser Saison unterlagen die Kissinger Wölfe den Gladiators. Doch so klar, wie sich das 7:3 für den TSV im ersten Duell der Aufstiegsrunde liest, war es nicht, das gaben auch die Erdinger auf ihrer Internetseite zu. Im Gegenteil: Nie zuvor waren die Wölfe näher an einem Sieg als diesmal.

Es ging rasant los vor 650 Zuschauern in der Erdinger Eissporthalle. Beide Mannschaften kreierten Chancen; die erste für Bad Kissingen hatte der erst 16-jährige Neu-Wolf Maxim Kryvorutskyy in der 3. Minute. Doch er scheiterte an Erdings Goalie Jonas Steinmann, ebenso wie Anton Zimmer und Eugen Nold. Doch auch die Stürmer der Gladiators verzweifelten an Gäste-Torwart Benni Dirksen.

Das 1:0 machten dann die Wölfe. Anton Zimmer passte zu Anton Seewald, der mit feiner Einzelleistung Steinmann überwand. Die Gladiators wirkten nicht geschockt, erarbeiteten sich zwei weitere Möglichkeiten. Doch das erste Drittel ging an Bad Kissingen. Es hätte aber auch andersrum sein können, sagte Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin hinterher.

Die Wölfe versuchten im zweiten Drittel nachzulegen. Doch dann befreiten sich die Erdinger einmal - und schafften durch einen Flachschuss von Marco Deubler den Ausgleich (26.). War das Spiel bis dahin schon schnell, wurde es turbulent. Bisher waren beide Teams ohne Strafminuten ausgekommen; jetzt fing sich Erdings Daniel Krzizok wegen Hakens zwei davon ein.

Die Pause schien ihm gut getan zu haben. Kaum aufs Eis zurückgekehrt, hatte er bei einem schnellen Angriff die Chance auf die Führung, scheiterte an Dirksen. Den Abpraller verwandelte aber sein Teamkollege Philipp Michl.

Die Kissinger schockte das kaum. 47 Sekunden nach der Erdinger Führung nutzte erneut Anton Seewald einen Fehler in der Erdinger Abwehr: 2:2.Doch nun fighteten die Gladiators zurück. Und brauchten nur eine knappe halbe Minute, um wieder vorzulegen. Florian Fischer erzielte das 3:2. Die Antwort der Wölfe: der erneute Ausgleich durch Mikhail Nemirovsky 30 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels.

Beide Teams behielten ihre offensive Spielweise bei; vor beiden Toren wurde es mehrfach gefährlich. Doch nun war zu merken, dass die Kissinger Wölfe mit einem kleinen Kader von elf Feldspielern und zwei Torhütern nach Erding gefahren waren. Die Kräfte ließen nach. Auf das 4:3 durch Lukas Krämmer aus dem Gewühl heraus (50. Minute) konnten sie nicht mehr antworten. Im Gegenteil. Sie hatten Glück, als Erding nach einer Penalty-Entscheidung am wieder herausragenden Benni Dirksen scheiterte.

Doch wenig später war der Kissinger Goalie doch bezwungen. Daniel Krzizok markierte das 5:3 (57.). Scheinbar leicht schraubten die Gladiators noch höher: 6:3 wieder durch Krzizok (59.) und 7:3 (60.) durch Deubler.

Für Michael Rosin war das Spiel schnell analysiert: "Wir haben zu viel zugelassen und vorne keine Tore gemacht. So verliert man das Spiel." Auch er hielt den Erdinger Sieg für zu hoch. Sie sei aber auch der geringen Zahl der Kissinger Spieler geschuldet, die mitgefahren seien. Das Ziel, unter die ersten Vier der Playoff-Runde zu kommen, sei nur noch schwer zu schaffen. "Die Jungs wollen das Beste geben und erreichen. Aber momentan ist der Wurm drin."

Quelle: Infranken.de Steffen Standke

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Saison: 2019/2020

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Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

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(T) # 82  Lars Torben Franz (DEU)
(T) # tbd Lukas Haack (DEU)

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(V) # 21  Jona Schneider (DEU)
(V) # 28  Tilmann Pfister (DEU)
(V) # 88 Pascal Heps (DEU)
(V) #  3
(V) # 29
(V) # 10
 
(S) # 78  Mikhail Nemirovsky (DEU)
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5 EHC Klostersee 28
6 EC Kissinger Wölfe 25
7 EHC Königsbrunn 19
8 TSV Erding 18
9 EHC Waldkraiburg 18
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Bayernliga 2018/19

PTeamPtk
1 EV Füssen 55
2 HC Landsberg 51
3 TSV Erding 51
4 EC Kissinger Wölfe 45
5 TEV Miesbach 44
6 EHC Königsbrunn 44
7 TSV Peißenberg 43
8 EHC Klostersee 43
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