Die Wölfe kämpfen in jedem Fall bis zum Ende

Die Kissinger müssen am Freitag in Germering gewinnen, um sich den Traum vom Aufstieg in die Bayernliga zu erfüllen.

EC Kissinger Wölfe - Wanderers Germering 3:4 (2:2, 1:1, 0:1).

"Wir haben nicht gut gespielt. Nach guten 15 Minuten haben wir uns zwei leichte Tore gefangen und auch sonst nicht an die Leistungen der letzten Spiele angeknüpft", bilanzierte der enttäuschte Kissinger Vorsitzende Michael Rosin. Am Ende kam auch etwas Pech dazu. Gleich bei zwei strittigen Entscheidungen entschieden die Schiedsrichter gegen Bad Kissingen. Dem Treffer zum 3:4 ging ein klarer Handpass im Liegen voraus. "Nur im eigenen Drittel darf man einen Handpass spielen", klärte Michael Rosin auf. Dann schien es so, als hätte Kissingen zum Ausgleich getroffen, doch die Schiedsrichter erkannten den Treffer nicht an, weil der Puck die Torlinie nicht überquert haben soll. Dabei begann alles so gut. Schon nach einer Minute traf Roman Nikitin zur Führung für die Wölfe. Und mit einer feinen Einzelleistung erhöhte Chad Evans auf 2:0 und sorgte damit für Freudengesänge bei den Wölfe-Fans. Die rieben sich aber urplötzlich die Augen, denn die Gäste, die jetzt immer munterer wurden, glichen binnen zwei Minuten aus.

Germering blieb auch im zweiten Drittel am Drücker und spielte seine Schnelligkeitsvorteile aus. Die Folge war das 2:3. "Kämpfen bis zum Ende, für die Bayernliga", schallte es von den Rängen, und der angeschlagene Mikhail Nemirovsky und seine Mitstreiter folgten dem Rat der Fans. Der starke Eugen Nold ließ sich von niemanden aufhalten und glich zum 3:3 aus. Das Spiel lebte in dieser Phase von der Spannung.

Bei den Wölfen fehlte mit Christian Masel ein wichtiger Spieler, doch das Rudel biss auf die Zähne. Das Schlussdrittel musste die Entscheidung bringen. Beide Teams versuchten alles. Als die Wölfe zu offen agierten, liefen sie allerdings in den entscheidenden Konter. Die Kissinger fighteten zurück, doch als schon alle über den Ausgleich jubelten, funkten die Schiedsrichter dazwischen. Alle Proteste der Spieler und wütenden Fans halfen nichts. Die Wölfe versuchten es noch einmal mit einer Auszeit und nahmen kurz darauf Torwart Donatas Zukovas vom Eis. Es blieb beim knappen Erfolg für Germering, das jetzt die besseren Karten im Kampf um einen Platz in der Bayernliga hat.

"Dann müssen wir eben in Germering gewinnen und ein drittes Spiel in Bad Kissingen erzwingen", gab sich Michael Rosin kämpferisch. Auch die Fans stecken den Kopf nicht in den Sand, sondern glauben immer noch an das Mögliche. Minuten lang wurde die Mannschaft auf dem Eis gefeiert und so wieder Mut gesammelt für das Spiel bei den Wanderers.

Quelle: Infranken.de

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Saison: 2016/2017

1. Mannschaft

Trainer: Mikhail Nemirovsky
Co-Trainer: Michael Rosin

(T) # 25 Timo Jung (neu)
(T) # 32 Donatas Zukovas (neu)
(T) # 1 Michael Tscherepanow (neu)
(T) # 21 Lars Torben Franz (E)

(V) # 19 Simon Eirenschmalz
(V) # 79 Marc Hemmerich (neu)
(V) # 10 Niko Grönstrand (neu)
(V) # 26 Christian Masel (neu)
(V) # 52 Jan Pankovsky
(V) # 14 Rami Heikkilä
(V) # tbd


(S) # 07 Viktor Ledin
(S) # 78 Mikhail Nemirovsky
(S) # 13 Eugen Nold
(S) # 51 Martin Oertel (neu)
(S) # 57 Chad Evans (neu)
(S) #   8 Roman Nikitin
(S) # 75 Martin Schuler
(S) # 66 Lukas Zänglein (neu)
(S) # 44 Paul Schmelzer
(S) # 33 Donatas Vitte (neu)
(S)
# tbd

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SEN BYL Relegation 2017

PTeamPtk
1 EC Kissinger Wölfe 2
2 Wanderers Germering 1
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